Kopf hoch und Arsch in den Sattel…


Eines meiner Lieblingslieder von Jupiter Jones. (Wer es mal hören möchte, kann es gern hier tun)

Das war wohl das Zitat, was ich mir in den letzten Wochen ganz nach oben auf die Fahne geschrieben hatte. 3,5 Monate dauerte das Nierendrama nun schon an und bei jedem weiteren Test bekam ich gesagt: „Oh, das ist aber immer noch nicht in Ordnung.“ Tagelang habe ich mantramäßig vor mich hingemurmelt, dass schon alles gut werden wird.

Also blieb mir außer „Kopf hoch und Arsch in den Sattel“ nichts weiter übrig. Was sollte ich auch anderes machen. Der kleine Zwerg  findet ja nun schon seit 27 Jahren gefallen daran, mich zu ärgern. Warum also sollte er jetzt aufhören?!  Ohne ihn würde es ja schon fast langweilig werden. Und man muss schon früher aufstehen, um mich klein zu kriegen.
Gestern dann nun ein weiterer Test. Ein weiteres Mal zerknirscht im Wartezimmer gesessen. Zum Onkel Doktor reingerufen. Und dann kam sie, die erlösende Nachricht. Noch nicht ganz gut, aber gar nicht so schlimm. Kein Krankenhaus, kein Spezialist, kein gar niemand mehr 🙂 Ein letzter finaler Bluttest. Ich hab mir noch schnell ein Erinnerungsfoto gemacht.

Der letzte Bluttest
Das Erinnerungsfoto

Die Ergebnisse des letzten großen Blutbildes kommen heute Abend. Und da steht idealerweise drin, dass ich wieder topfit bin, maximal lassen die Werte auf ein wenig Übertraining schließen. Also noch ganz kurz Daumen drücken. Und dann, dann habe ich es überstanden. Jedenfalls so lange, bis das nächste Zipperlein folgt.

Also grünes Licht um wieder voll ins Training einzusteigen.  Yippie Yah Yei Schweinebacke! (hat ein bekannter Mensch mal gesagt)
Seelenvergnügt  ins Büro gehüpft, den Tag rumgebracht und Abends wieder nach Hause. Den Elan auch gleich genutzt, bevor der sich wieder klammheimlich aus dem Staub macht:

Rollentraining

1,5 Stunden Kopf hoch und Arsch in Sattel. Tat gut, hat Spaß gemacht. Und ob der Nachbar geklopft und geklingelt hat, hab ich auch nicht gehört. Ich habe da nämlich eine effektive Lösung gefunden. Köpfhörer in die Ohren, Musik an, da nervt einen das Geräusch am End auch selbst nicht so.

Und ich muss sagen, so langsam kommt da Struktur rein.
Gestern: 19:45 zu Hause, umziehen, Waschmaschine anstellen,  20:00 Radeln, 21:30 fertig, duschen, kochen, Wäsche parallel aufhängen, 22:30 essen, 23:00 Tasche packen um am WE zum Freund zu fahren, 23:30 im Bett liegen und schmunzelnd anerkennen das man ein Organisationstalent ist, als auch schon Profi im „ich packe meinen Koffer“ Spiel (siehe Bild), 23:35 einfach komatös einschlafen (in dem Fall bleibt immer zu hoffen, dass man vorher schon so schlau war den Wecker zu stellen und sich der Kontaktlinsen zu entledigen. Wenn nicht? Tja, dann ist das wohl Pech, aber Organisationstalenten wie mir passiert sowas im Allgemeinen ja nicht.)
Die Stunde Bahnfahrt zu Arbeit und zurück verwende ich mittlerweile auch schon zum schlafen. Keine Sekunde bleibt mehr ungenutzt.

Die wichtigsten Dinge immer ganz oben

Was bleibt mir also noch zu sagen? Es ist Freitag, ich werde den Rest des Tages mit Arbeiten und aufs Handy starren verbingen. Der Onkel Doktor wollte ja anrufen.
Und es warten Samstag und Sonntag auf mich. Ein spannendes Wochenende steht bevor.
Morgen habe ich eine Überraschung für euch. Oder auch mehr für mich, so genau weiß ich das nicht.
Und Sonntag ist mal wieder Raceday. Bzw. übernheme ich wieder den Part des Fähnchenextremschwingers und persönlichem Motivator.

Man darf also gespannt sein. Ich für meinen Teil freue mich sehr. Seelenvergnügt eben.

 

 

 

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Veröffentlicht in 2013

6 Gedanken zu “Kopf hoch und Arsch in den Sattel…

  1. ❤ tiihiii ein weiteres mal seelenvergnügt das handy am hypnotisieren… 🙂 … itwin sitzt mild lächelnd vor dem rechner.. :)))

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