Athlete under construction


Vorgestern war es dann soweit. Der Arztbesuch, der mir so schwer fiel, zu dem ich mich so lange durchringen musste, stand an.Also rein in die Klinik mit schlotternden Knien. Hoffend, betend, bangend.
Das erste was ich lernen musste, Schwestern mögen es nicht, wenn man Termine mit dem Arzt per Email abstimmt. Ich find das allerdings prima.Eigentlich bin ich mit durchweg positiven Nachrichten aus der Klinik wieder heraus.
Diagnose: Läuferknie.
Da ich aber nie halbe Sachen mache, ist eben nicht nur ein Knie betroffen, sondern beide. Wenn, dann richtig.
Wir wissen ja wie das geht bei mir. Entweder ganz oder gar nicht.
Für alle die wissen wollen, was das jetzt genau ist: Fragt Google 🙂

Die Entscheidung den Start in Wiesbaden um ein Jahr zu verschieben war die beste und richtige. Klar könne ich starten, sagte der Doc des Vertrauens. Ich würde es aber vor Schmerzen nicht aushalten. Und zur Abwechslung war ich dann tatsächlich mal vernünftig. Ich war sogar ein bisschen überrascht von mir selbst, muss ich offen zugeben. Denn eigentlich (und wer mich kennt, weiß das) bin ich die Unvernunft in Person und was ich will, das wird eben durchgeprügelt. Und wie ich an den Start gehen will. Lieber heute als morgen. Aber scheinbar, bin ich doch in der Lage Dinge manchmal einzusehen.
Jetzt kann man sich natürlich darüber unterhalten, wovon das kommt. Klare Antwort: Ich wollte zu schnell, zu viel und hab mich bzw. meinen Körper dabei einfach überlastet.
Die Klugscheißer unter uns werden jetzt sagen: “ Ja, ja, ich habs doch gewusst. Und gesagt hab ichs ihr sowieso.“
Ihr Lieben, den Zahn zieh ich euch gleich. Genauso gut, hätte es nämlich gut gehen können 🙂

Was bringen die nächsten Wochen also jetzt? Genaugenommen heisst es ab jetzt: Athlete under construction.
Vor allem heisst es jetzt die Schmerzen zu lindern und dann werde ich mich am Stabitraining erfreuen.
Was bedeutet das. Nun, Balance Board, Theraband & Co. werden meine besten Freunde werden.

Das ist für euch nun wahrscheinlich relativ unspannend. Ich meine, wer will schon sehen/wissen/lesen wie ich auf einem wackeligen Brettchen balanciere und dabei schimpfe wie ein Rohrspatz? Richtig, wahrscheinlich ihr alle, weil ihr es ungemein amüsant findet würdet. Ich möchte es euch aber nicht zeigen.
Deshalb wird es eine Art Ersatzprogramm geben. Die Berge rufen. Es zieht mich nach draussen. Kleine Strecken, leichte Strecken. Alles Dinge die mich schonen. Vorenthalten werde ich es euch nicht. Demnächst gibt es also einen kurzen Abstecher in Richtung Naturkunde. Wie man früher bei uns so schön in der Grundschule gesagt hat.

photo (3)photo 4

Es ändert sich also nicht wirklich viel.

Katrin goes weiterhin Triathlon.
Die nächsten Radeinheiten stehen auf dem Programm, sobald ich wieder zurück bin. Ich freue mich sehr darauf.
Ich vermisse mein Zweirad nämlich sehr. Genauso wie meine Laufschuhe (ich dachte nie, dass ich das mal sage).

Bis dahin hab ich eben mein gelbes Bauarbeiterhelmchen auf und werkel ein wenig rum.

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Veröffentlicht in 2013

Ein Gedanke zu “Athlete under construction

  1. so wird deine triathlon-karriere automatisch verlängert und noch ein jahr mehr grundausdauertraining wird dir bei deinem verschobenen debut zugute kommen.
    viel geduld beim stabi und propriotraining!

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