Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….


…..und in manchen Fällen schließt sich sogar der Kreis.
Und so kam es, dass sich gestern folgendes auf meinem Telefon zutrug:
photo


Wer hier gut aufgepasst hat, hat gelernt, dass die Idee in Wiesbaden an den Start zu gehen, nicht durch Zufall entstanden ist, sondern im letzten Jahr am Streckenrand.
Zusammen mit Timo, seines Zeichens ebenfalls Triathlet. Er erklärte mich damals für verrückt. Und so ein bisschen hatte er ja damit auch recht. Und vor allem stand er mit der Meinung nicht alleine da, wie ich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder mitbekommen habe.

Nun, fast exakt ein Jahr später hat sich viel getan. Ich bin nicht mehr so mopsig wie zuvor. (Ja, ich passe wieder in Kleidergröße 36. Bin ich vor Freude fast aus der Umkleidekabine gekippt) Und ich gebe mir momentan wirklich Mühe es nicht wieder zu werden. Und das ist wirklich schwer. Das Training ist ja fast komplett stillgelegt. Das hat mein Hirn aber noch nicht so ganz begriffen. Das möchte nämlich weiterhin so viel essen wie vorher auch. Ich versuche ihm dann immer zu erklären, dass das nicht geht, weil die vielen kleinen Kalorien dann wieder schauen, wo sie es sich an meinem Körper gemütlich machen können. Das funktioniert meistens dann auch nur so semi-erfolgreich. Vielleicht liegt das aber auch an meinen Erklärfähigkeiten. Gegebenenfalls bliebe darüber nachzudenken, ob ich nochmal einen Erklärbärkurs besuchen sollte.
Mir geht es so gut wie noch nie. Ich bin fitter und fühle mich um so viel besser als in den vergangen 27 Jahren meines Lebens. Und ich habe die Entscheidung mich dieser Herausforderung zu stellen, noch keine Sekunde bereut. Na gut, vielleicht ganz kurz auf meiner ersten Radausfahrt bei 2 Grad Außentemperatur und eisigem Gegenwind. Und vielleicht auch bei dem ein oder anderen Läufchen, bei dem mir alles wehtat. Oder als ich unter den Augen der „Zumbahühner“, gepeinigt von meinem Trainer, fast auf allen Vieren in die Umkleidekabine gekrabbelt bin. Für die Aussage: “ Guckt nicht so, ich mache eben richtig Sport.“ hat es dennoch immer gereicht. (Man möge mir an dieser Stelle meinen Humor verzeihen. Liebe Zumba-Mädels, das macht bestimmt Spaß was ihr da macht und manchmal beneide ich euch um eure Bewegungsfähigkeit. Ist nur eben nichts für mich)

Um nun aber mal auf das Foto da oben zurückzukommen. Gestern traf zu meiner Freude die Nachricht ein, dass sich selbiger Athlet, der mich damals für verrückt erklärte, für Wiesbaden gemeldet hat.
Ganz kurzfristig. Und allein der Kommentar, dass einer von uns beiden ja da starten muss, war mir diesen Artikel wert. Mit dir ist die Idee geboren und ein Stück weit wird sie so doch zu Ende gebracht.
Und da du ja sozusagen ein klitzeklein wenig für uns beide an den Start gehst, denke ich ernsthaft darüber nach evtl. doch am Streckenrand zu stehen. Eigentlich wollte ich mich an diesem Tag ja überall aufhalten, nur nicht in Wiesbaden. Aber nun….

Was bleibt zu sagen:

Fast ein Jahr später stehe ich an einem Punkt, an dem ich sagen kann: Ich habe eine ganze Menge geschafft. Ich bin tatsächlich ein wenig stolz auf mich. Aber es hat in diesem Jahr eben noch nicht sollen sein.
Oder wie Arni so schön sagen würde: “ I´ll be back
🙂

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Eine Antwort zu “Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….

  1. Kannst echt stolz sein auf Deine Leistungen. Hut ab, sag ich da nur.

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