Fruhuuuuuuuuuuuuust!


Ja! Bewusst mit h und ziemlichen vielen u, weil Fruhuuuuuuust meines momentanen Zustands viel gerechter wird als Frust!
Hiermit heiße ich euch herzlich Willkommen zu einer durchaus sehr schwierigen Katrin goes Triathlon Phase.

Das Wetter ist bombastisch. Jeder radelt, läuft und/oder schwimmt. Und Frau Schneider, ja Frau Schneider rennt mit einem Gummiband um die Füße durch die Gegend und hofft, dass es besser wird.
Normal ist das auch gar kein Problem, da habe ich ja lichte Momente und bin durchaus einsichtig. In unnormalen Momenten (so wie eben gerade einer ist) geht mir aber gern einmal der Gedanke durch den Kopf, dass mir das jetzt alles egal ist und ich den Schmerz einfach weglaufe, wegradele und wegschwimme. Allerdings erinnert mich ein stechender Schmerz, dann sehr schnell daran, das meine Idee wohl eher semi-intelligent wäre.
Tragischerweise kommt an diesem Punkt der Geschichte nämlich erschwerend hinzu, dass die Besserung der Knie seit ein paar Tagen stagniert bzw. rückläufig ist.
Vor ein paar Tagen kehrte er also zurück, wie aus dem Nichts. Der stechende Schmerz im rechten Knie. Links blieb verschont. Gott sei Dank. Aber rechts. Rechts ist irgendwie schon wieder hinüber, was weiß ich warum. 😦
Ob ich wohl die Hoffnung begraben sollte, diese Jahr überhaupt noch einmal in der Sonne zu radeln? Und mich mit dem Gedanken anfreunden, im Winter wieder die Rolle glühen zu lassen?

Meine Geduld wird also momentan sehr auf die Probe gestellt und wer mich kennt weiß, dass Geduld keine meiner Stärken ist, wenn es um mich selbst geht.
Derzeitiger Zustand, was das Training angeht: Gefrustet. Mental. Seelisch. Moralisch.
Das die Putzkraft schon den zweiten Tag vergessen hat, den Mülleimer unter meinem Schreibtisch zu leeren trägt da beispielsweise auch nicht dazu bei, dass es besser wird. Das jetzt aber nur mal so am Rande, weil ich´s los werden musste, nachdem´s mich aufgeregt hat, zwei Tage schon.
So ein Blog muss schliesslich auch manchmal als seelischer Mülleimer herhalten.

Das einzige was sporttechnisch gut tut, sind folgende Nachrichten:

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Ich muss ja ganz offen zugeben, es geht runter wie Öl, wenn der eigene Trainer nicht glaubt, dass man keinen Muskelkater hat. Und am Morgen nach dem Krafttraining (er versucht mich neuerdings mit so etwas wie Kombiübungen zu quälen) schon siegessicher dazu auffordert, dass ich sagen solle, dass es wehtut. Damit er mir wieder sagen kann, dass Aspirin in solchen Situationen legitim ist.
Also du Folterknecht, die Zeiten in denen du mich kleingekriegt hast, sind vorbei 😉

Zwischenstand also: Die Knie schmerzen weiter. Der Frustrationsgrad bzgl. des Sports wird höher. Geduld ist Mangelware.
Ich scharre einfach weiter mit den Hufen, um endlich wieder in die Berge zu kommen. Ein wenig Ruhe und ein wenig Abwechslung zu finden.
Und vielleicht, ja ganz vielleicht, werde ich eine ganz klitzeklitzekleine Runde auf der Zeitmaschine fahren, wenn ich wieder da bin.
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Ganz heimlich, still und leise, ohne das es jemand mitkriegt. Sie fehlt mir nämlich sehr, mein blaues Wunder. Ich bin schon so lang nicht mehr mit ihr umgefallen, oder habe sie mit meiner Haut vor dem bösen Asphalt geschützt, auf den sie fast gefallen wäre.

Jaaaa, ganz vielleicht. Wenn mein Knie einen guten Tag hat und ich auch. Bis dahin heißt es wohl Geduld üben. nichts neues. Für mich nicht und für euch auch nicht.
Aber gut. Da muss er durch der Lurch, wenn er Frosch werden will. So ist das nun mal.

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2 Antworten zu “Fruhuuuuuuuuuuuuust!

  1. ui, das kann ich gut verstehen, ginge mir mindestens genauso! Aber vielleicht bist du zumindest nachher im Kopf stärker 😉
    Schwimmen geht nicht wenns „nur“ die Knie sind?

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