War schwach wie eine Flasche leer


4 Tage vor der Angst war es soweit. Flasche leer, Akku leer, alles anstrengend.

Oder aber, wie der Schweinehund und ich plötzlich ganz dicke Freunde waren.

So genau weiß ich aber gar nicht, wie das passiert ist. Ich weiß nur, dass wirs diese Woche sind.
Alles strengt an. Gehen, stehen, atmen, alles. Am liebsten mag ich liegen und nichts tun.
Was praktisch ist, so kurz bevors ernst wird. Aber problemlos, sofern ich ihm die Freundschaft kündige am Samstag.

Nun kann man sich darüber streiten, was man in einem solchen Fall tut. Manche Sportler würden ihr Training wahrscheinlich trotzdem durchprügeln, komme was wolle, auf in den Kampf. Frei nach dem Motto viel hilft viel.
Ich meine mittlerweile jedoch zu wissen, wann der Schweinehund ein wenig spielen will und wann er ernst macht und droht, mir den ganzen Spaß an der Sache zu nehmen.

Und das war diese Woche der Fall. Die Lage war ernst, an Laufen war nicht zu denken. Auch nicht an irgendwas anderes was nach Sport aussah oder klang.
Somit habe ich mich Dingen gewidmet, die in der Woche vor dem Wettkampf ebenfalls sehr wichtig sind. Essen 🙂 So ziemlich alles und davon reichlich.
Und ich darf damit noch bis Sonntag oder Montag weitermachen. Freude, Freude, Freude.
In meinem tiefen, dunklen Inneren meine ich zu ahnen, dass das der Hauptgrund ist, warum ich Sport mache.

Bevor wir aber abschweifen…
Gestern fühlte es sich dann doch wieder ein wenig nach Laufen an, der Akku war gefühlt viertel voll.
Und nachdem ich lange und ausgiebig über den Regen geschimpft hatte und der Himmel sich versöhnlich gezeigt hatte, habe ich dann doch noch einmal die Schühchen geschnürt.

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Und manchmal geschehen noch Zeichen und wunder. Zum ersten Mal seitdem ich mit dem Laufen begonnen habe, bin ich gelaufen. Einfach gelaufen, habe den Himmel beobachtet, den kuriose Wolkenformen in kuriosen Farben zierten und zum ersten Mal habe ich dabei ganz vergessen, dass ich etwas mache, was ja eigentlich anstrengend ist.

Da war er dann, der Motivationsschub und die Freude auf den Sonntag.

Also Schweinehund, nimm das:
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Aufgehalten hast du mich nicht!

Wer übrigens Bedarf hat am Sonntag den Livestream zu verfolgen. Kann das gerne hier tun.
Irgendwo dazwischen werde ich rumstolpern.

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6 Gedanken zu “War schwach wie eine Flasche leer

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