Garmisch reloaded


So, wir sind nun schon seit fast einer Woche wieder zurück und ich bin euch immer noch die Garmisch reloaded Artikel schuldig.
Ja, ich gebe zu, ich bin ein wenig nachlässig im Blogger-Dasein. Ich bessere mich. Versprochen.

Dieses Mal hatte es uns in den Stadtteil Garmisch verschlagen. Und das obwohl ich eigentlich lieber im Stadtteil Partenkirchen mein Unwesen treibe. Warum das so ist, kann ich gar nicht genau sagen.

Pünktlich zur Abfahrt hatte mich jedoch die Schnodderseuche erwischt (an dieser Stelle heißen Dank an die Klimaanlage im Büro).
Also ging es mit Tonnen von Taschentüchern im Gepäck gen Süden. So eine Schnupfen hält mich ja schließlich nicht auf.

Angekommen wurde erst einmal die Unterkunft inspiziert. Ein kleines, gemütliches Zimmer im Gästehaus Maria-Anna. Für unsere Zwecke völlig ausreichend. Außer einem kurzen Abstecher in die Apotheke stand an diesem Tag auch nichts mehr an. Was nicht zwangsläufig an meiner Gesundheit, sondern eher am Regen lag.
Na toll. Regen. Ich mag Regen zwar, aber dennoch konnten wir ihn nun gerade gar nicht gebrauchen.

An Tag 2 stand eigentlich die Begehung des Wank auf dem Plan. Den kennen wir zwar schon, aber Wiedersehen macht ja bekanntlich Freude.
Pustekuchen. Dank Regen und Regen und Regen, ach ja und Regen.
Haaaaaaaaallo. Ich bestelle nur zum Laufen Regen. Hat der da oben wohl was falsch verstanden.

Aber von so einer Gipfelsuppe hält mich so schnell nichts ab. Es gibt ja noch die Gondel und wie wir wissen, bin ich daran ja jetzt Profi.
Als ich dann drin saß, wurd mir aber doch so ab und an ein wenig komisch.
20140530_122254
Aber, runter kommen sie ja alle, so auch ich und so kam ich hoch und auch wieder runter.
Den Abend haben wir im Werdenfelser Hof ausklingen lassen. Wie immer quasi 😉 Altbewährte Dinge soll man ja nicht ändern.
20140529_193127

Am Samstag hat es der Regen dann endlich aufgegeben. Also Schuhe geschnürt. Taschentücher in alle verfügbaren Taschen gestopft. Den körpereigenen Aspirinspeicher bis zum Anschlag aufgefüllt und los.
20140530_112456

20140529_151137

An der Talstation angekommen gabs ein schönes Wiedersehen.
20140531_094329
Diesmal unterließ ich den Versuch, die lustigen Fransen anfassen zu wollen. So begann der Aufstieg.
In Rekordzeit, trotz Schnodderseuche.
Freudig vergnügt, dass sich Training so positiv ausgewirkt hat.
Und weil wir wieder zahlreiche Mountainbiker trafen, die es immer wieder mit dem Berg aufnehmen.
Unten noch fröhlich vergnügt:
20140531_102924

Ein Stück weiter oben, trifft man sie (meist fluchend und mit hochrotem Kopf) so wieder:
20140531_104354

Erinnert mich wieder an die beiden Gesellen, die könnte man Original so dort in den Berg stellen.
😀

Irgendwann war der Gipfel in Sicht.20140531_122542

Schnell eingekehrt und tatdaaaaaaaaa. Überraschung Gipfelsuppe, welche ich (wie schon am Vortag) wegen dem Verlust meines Geschmackssinns kräftig nachwürzte.
Wofür ich nur ein Kopfschütteln erntete. Als ob schon jemand an Überwürzung gestorben wäre 😉
Und dann gings auch schon wieder bergab. Im Gegensatz zum Vorjahr sollte es nämlich auch wieder zu Fuß bergab gehen, statt mit der Gondel.
Eine Begegnung auf dem Gipfel prägte mich jedoch nachhaltig. Ein langhaariger Herr mit Sandalen.
Da kam mir zum einen Hannes wieder ins Gedächtnis, der sich bei unserer Tour auf den Furgler im August 2013 wunderte, dass wir beim Abstieg keinen Touris begeneten. Und dies mit dem Satz: „Die sind mit ihren Sandalen wohl noch wund zwischen den Zehen, wegen der Kieselstein.“ kommentierte. Und zum anderen ein Ohrwurm. Und zwar dieser
Und so kam es, dass ich den ganzen Abstieg fröhlich vor mich hin sang.
Wieder ein Moment, in dem ich wirklich dankbar für Andrés belastbares Nervenkostüm sein muss 😀

Sonntag sollte es dann wieder zurück gehen, aber gegen eine kurze Tour auf den Eckbauer sprach nichts.
Gesagt, getan. Also ab durch die Partnachklamm und aufi aufn Berg.
20140601_110908

20140601_113534

Wetter war prima und so hielten wir uns gar nicht lange auf, da es ziemlich voll war.
Eine kurze Erfrischung und dann mussten wir ja wieder nach unten. Gibt ja aber ne Gondel. Was fürn Glück. Das fand ich auch ganz prima. Bis ich begriff, dass die Gondel meine bislang größte Herausforderung werdens sollte.
20140601_130032

Eine Nussschale, nach allen Seiten offen und aus Holz (so wirkts-ist sie natürlich nicht).
Kurz im Kopf überschlagen, wie viel man in den letzten Wochen wohl zugenommen hat.
Wer weiß schon, wie viel so eine Holzschüssel aushält.
Alleine ein- und aussteigen ist nicht. Kein Griff an der Tür. Da kommt ein netter Onkel, mit einem Griff in der Hand und öffnet dir, wenn du ein- und aussteigst.
Und los ging die wilde Fahrt. Und ich muss sagen, nach einer kurzen Eingewöhnung und den ersten paar Stützen war es ganz witzig.

Gondelprofi. Ich sags ja 🙂 Wer hätte das gedacht, noch vor nem Jahr.

Auf Wiedersehen Garmisch. Das nächste Mal sehen wir uns vielleicht schon im August. Und dann wird mit den Hike+Bike Jungs die Zugspitze erklommen.

Aber erst nach dem 03.08.2014…denn jetzt sind wir in der heißen Triathlonphase.

Advertisements

3 Gedanken zu “Garmisch reloaded

  1. Sorry, das war wohl das falsche Kommentar. Bitte löschen 😀

    Ich schrieb eigentlich: da hast du ja das Beste aus deiner Situation gemacht. Hört sich nach einer schönen Zeit.

    Wünsche dir eine wunderbare Triathlon-Phase.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s