Auweia


Ein Ausruf des Erschreckend, oder des Erstaunens. So lautet die Worterklärung.
Nun, es ist mal wieder soweit. Auwei im doppelten Sinne. Ich mag es am liebsten ganz oft hintereinander sagen.
In 43 Tagen ist er da. Der Tag des 1. Triathlon.
Den finalen Trainingsplan habe ich gerade wunderschön in Excel getippt. Und mir zum ersten Mal Auweia gedacht.

Auweia. 43 harte Tage. Aber dennoch Tage auf die ich mich freue.
43 Tage, das sind gute 6 Wochen, die mir bleiben.
Schwimmen und Radfahren kamen in den letzten Wochen ja zu kurz. Wer in 7 Wochen einen Halbmarathon übers Knie bricht, muss eben zurück stecken. Aber das war mir ja durchaus bewusst. 6 Wochen auf die ihr euch freuen könnt, weil es sicher eine Menge zu berichten gibt.
Denn das letzte Mal, als ich mit meiner Zeitmaschine in freier Wildbahn unterwegs was, endete das in einem kleinen Desaster. Mein Respekt ist also groß. Vor der Zeitmaschine, vor den Klickpedalen und vor allem vor freilaufenden Hunden. Morgen wird es soweit sein. Ich bin gespannt.

Und jetzt kommen wir zum zweiten Auweia. Und zu einer Entwicklung mit der ich niemals gerechnet hätte.
Blicken wir mal 5 Monate zurück. Da war meine Einstellung noch diese
Ich habe geflucht übers Laufen. Es war einfach nicht meins. Aber irgendetwas scheint in den letzten Wochen passiert zu sein. Und so saß ich in den letzten Tagen immer wie da und dachte mir: „Auweia, was ist da denn los?.“
Denn mittlerweile ist Laufen für mich eher so:
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Ich mag Laufen. Laufen macht in den meisten Fällen alles besser. Irgendwie.
Woran das liegt? Nun, vermutlich liegt es an mehreren Dingen. Ich darf für Brooks ganz viele Sachen testen und sagen, ob ich sie gut, oder weniger gut finde (und ihr müsst das alles lesen und über euch ergehen lassen 🙂 ).
Ich bin einen Halbmarathon gelaufen, einen 10km und einen 5km Lauf habe ich hinter mich gebracht.
Und ganz von selbst flüstert mir plötzlich ein kleines Männchen, dass es noch ganz oft, an ganz vielen Orten der Welt laufen möchte.
Ein neuer Plan musste ja ebenfalls her.
Was mache ich denn nach dem Frankfurt City Triathlon? Wird’s danach langweilig? Bin ich etwa schon ein Sportjunkie? (Denken wir besser nicht genauer drüber nach)
Eine Lösung war schnell gefunden und lag auch relativ nah.
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Ein 8,8km langer Trail, mit 200 Höhenmetern, in Grainau. Wenns nach mir und meinen „Schneidetischen Plänen“ gegangen wäre, hätte ich mich auch an die Vertical Challenge gewagt (knapp 16km mit über 2000 Höhenmetern, unten losgelaufen und rauf auf die Zugspitze). Einige YouTube-Videos später, habe ich die Vernunft aber ganz leise klopfen hören und mich dran erinnert, dass ich ja eigentlich kleine Schritte machen wollte. André wird dabei sein. Was mich sehr freut. Wieder mal ein schöner Wettkampf, den wir zusammen bestreiten können. Wir erinnern uns, manche Wettkämpfe sind wichtig fürs Gemüt und die Moral. Das wird einer davon werden.

Tja, wo geht die Reise hin? Ich habe keine Ahnung, wenn ich ehrlich bin. Irgendwann werd ich ankommen. Ob hauptsächlich laufend, oder aber schwimmend, radelnd, laufend wird sich ziemlich sicher zeigen.
Erstmal freue ich mich wie verrückt auf die kommenden Tage und Wochen 🙂

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Veröffentlicht in 2014

6 Gedanken zu “Auweia

  1. Es gibt so viele Menschen die angeblich das Laufen hassen, es aber trotzdem mit “Freude” regelmässig tun, da bist Du doch in bester Gesellschaft 🙂
    Viel Spaß – tolle Ziele hast Du Dir ausgesucht.

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