Vielleicht hab ich mir das alles nur eingebildet?


Nun ist es soweit, der 03.08.2014 ist in greifbare Nähe gerückt.
Dummerweise säumen die Straße zum Büro nun Schilder, die mich nun mindestens 2 mal am Tag in all ihrer Pracht daran erinnern, dass es kein entfernter Tag in der Zukunft ist, auf den man irgendwie hintrainiert.

Noch knapp zwei Wochen.
Meine letzte komplette Trainingswoche hat begonnen. Nächste Woche dann nur noch leichte Einheiten und dann Tapering.
Ich fürchte mich vor diesem Wort, denn ich weiß nicht so genau, wie ich diese Woche überstehen soll.
Am liebsten würde ich die Zeit festhalten. Nur noch eine Woche mehr zum trainieren. Das würde mir helfen, bilde ich mir ein.

Die Ernährung läuft auch nur so semi. Den Zucker, den ich mir eigentlich größtenteils sparen wollte, schleicht sich in Form von Cola, Fanta und Schoki wieder ein.
Nervennahrung im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist Mist, aber wohl nicht zu vermeiden.
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Obwohl das Training gut läuft im Moment. Das Koppeltraining am Samstag lief gut. Die Beine waren angestrengt, aber nicht überlastet oder krampfig.
Schwimmen gestern lief auch prima.
Eigentlich weiß ich, dass ich das schaffen kann und schaffen werde. Die Zeit ist mir dabei erst einmal egal.
Und dennoch klopft da wieder dieser kleine Zwerg im Kopf, der zweifeln und hadern lässt.
Die Gedankenspirale ist also angesprungen und dreht so langsam vor sich hin.
Kann ich das wirklich schaffen? Werde ich das wirklich schaffen? Was, wenn nicht? Vielleicht habe ich mir das alles nur eingebildet und Triathlon ist gar nichts für mich.
Ab jetzt heißt es für die nächsten zwei Wochen wohl: Augen zu und durch. Versuchen wirs mal mit entspannt bleiben.

Wie wars bei euch? Wie erging es euch vor dem ersten großen Wettkampf?

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21 Gedanken zu “Vielleicht hab ich mir das alles nur eingebildet?

  1. Mir geht es gerade ähnlich, aber wir werden das gut schaffen, weil wir uns gut vorbereitet haben. Darauf kann man sich letztlich verlassen. Also vertrau auf deinen Körper. Der Samstag vorm Triathlon wird sicherlich nochmal spannend. Ich bin aber auch froh, wenn es endlich losgeht. Ich stopfe übrigens auch gerade noch Zucker in mich rein. Wir verbrennen ja auch eine Menge 😉

    1. Hallo Bea,
      das beruhigt mich, dass es dir gerade ähnlich geht.
      Wahrscheinlich wird auch alles prima laufen, aber du kennst das sicher.
      Man sieht ein Schild und zack, schon ist man nervös.

      1. Wir laufen die olympische Distanz und haben 2,5 Stunden geplant. Das packst du doch locker oder?

  2. Nur keine Panik! Bin letztes Jahr vorm ersten Wettkampf ganz schon abgedreht vor Nervosität. Tausend Gedanken um die Wechselzone, eigene Form und was alles schief gehen könnte. Im Endeffekt waren nur die Gedanken üben den Aufbau der Wechselzone produktiv (was für ffm aber ja eh entfällt) da man sobald man gestartet ist eh keine Zeit mehr zum Denken hat 😉 Sobald du gestartet bist wirst du dich voll im Rennsog befinden und hoffentlich alle Höhen und Tiefen währenddessen „genießen“ können. Mach dir nicht zuviele Gedanke. Vertrau auf dein Training. Wenn du jetzt gut die Strecke im See schwimmen konntest, auf dem Rad mind. 50km kein Problem darstellen und die 10km zum regulären Traibubgs

      1. Handy hat den Rest verschluckt und einfach gesendet 😦
        Rest: also wenn das beschriebene im Training gut läuft brauchst dir keine Sorgen machen 😉 Du startest AK 35 also sehen wir uns da nicht. Dachte du bist auch Jahrgang 84 und damit AK30?
        Werden das schon gut packen 😉

  3. Vor meinem ersten Marathon war ich schrecklich aufgeregt und nervös. Aber immerhin gut schlafen konnte ich 🙂
    Aber im Endeffekt wurde ich dann von der Stimmung und der Lust am Sport durch alles getragen. Und alles wurde gut. Und auch du packst des!

  4. Oh nein, nix da. Nicht eingebildet, alles wird super und die letzte Woche Regeneration wird dir den letzten Feinschliff geben. Du wirst sehen. Alles wird ganz großartig.

    Auch wenn ich schon den ein oder anderen Triathlon mitmachen konnte, packt mich hin und wieder die Panik. Aber leider hilft diese absolut nicht. Deshalb heißt es Ruhe bewahren, die letzte Trainingswoche genießen und das Tapering aushalten. Dann bist du hellwach und extrem motiviert auf deinen Triathlon. Es wird dir bestimmt viel Spaß machen!

  5. Die Aufregung, das Kribbeln, die Nervosität – das sind doch alles auch Gründe, warum wir Wettkämpfe machen, oder? Lass dich dadurch nicht irritieren, sondern versuch es zu „genießen“. Gehört dazu und macht einen Wettkampf zu etwas Besonderem 🙂

  6. Das wird :)). Frankfurt ist eine großartige Triathlon-Stadt und das Gefühl auf der Finishergeraden ja eh nicht zu toppen – ganz egal wo. Viel Erfolg UND vor allem Freude. Auf jedem Kilometer!!

  7. Wie es mir ging? Ich hatte die Hosen voll… und habe auch alles falsch gemacht, was man so falsch machen konnte. So nahm ich am Samstag vor dem ersten Marathon noch ein schönes langes Bad. Und Magnesium. Der Frankfurt-Marathon wurde der bis heute wärmste in der gesamten Historie. Irgendwo nach km 35 trank ich dann Bier… 😉 Aber keine Panik, das waren andere Zeiten… Alles Gute!

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