4 Wochen Training mit Körpergold


Wie schon berichtet, standen 4 Wochen Training mit Diana von Körpergold an.
Wenn die Motivation auf Weltreise ist und nicht so schnell wieder auftaucht, hat man keine andere Wahl, als den Schweinehund hinterher zu schicken.
Also habe ich ihm kurzerhand ein Ticket gebucht und einfach mit dem Übungen angefangen. Diese Ausdauersportler sind ja bekannt dafür, dass der Wille manchmal stärker ist, als der Körper zu sein scheint.

Wie das Training so war, lest ihr hier:

  • Woche 1:
    3×10 Liegestütze an der Wand. Danach war ich mir nicht mehr so sicher, wie ich noch vor knapp 8 Wochen geschafft hatte 1,5km in einem See zu schwimmen.
    Wenn man danach geht, was hier gerade passiert, hätte ich kläglich absaufen müssen. Nun gut, bin ich ja zweimal irgendwie auch fast.
    Hahaaaaaa. 15 mal aufstehen und wieder setzen.  Das Ganze 3 mal hintereinander. Ein Klacks. Starke Beinchen habe ich ja schließlich vom Laufen.
    Denkste…. Beim 10. Mal fingen die Beine an zu brennen. An dieser Stelle erwähne ich nur äußerst ungern, dass ich im Winter letzten Jahres eine „Kniebeuge-Challenge“ absolvierte und zu Spitzenzeiten auf 320 Kniebeuge am Tag kam. Und jetzt schaffe ich gerade mal so lächerliche 15 noch nicht mal richtige Kniebeuge.
    Auf dem Rücken liegend „radeln“
    Liebe Diana, für diese Übung habe ich meinen Trainer letzten Winter schon verflucht 🙂
    An Tag 3 habe ich Muskelkater. Man sollte nicht meinen, dass ich mit Sport je was am Hut gehabt hätte.  Allerdings wurde mein Ehrgeiz geweckt.
    Fazit: 8 kurzweilige Minuten, die wirklich Spaß machen.
    Vor allem, wenn mans so schön vorgemacht bekommt:
  •  Woche 2:
    Ehrlichweise muss man ja zugeben, dass man genauso schnell wie man abbaut, auch wieder aufbaut. Also habe ich die Übungen mal ein wenig angepasst. Ich stehe jetzt einfach 20 mal vom Sofa auf, statt nur 15 mal. Und ich habe das radeln mal eben in Scissor Kicks umgewandelt. Ganz spaßige Sache, eigentlich. Schmerzt während der Übung ganz anständig.
    Dazu muss man durchaus eingestehen, dass ich ein wenig faul war in dieser Woche. Somit gibt es nicht viel zu berichten. Außer, dass mein schlechtes Gewissen mich nun begleitet 😦
    Vor allem, wenn man weiß, dass dich jemand fragen wird, wies gelaufen ist.
  • Woche 3:
    Fing mit einem ganz furchtbaren Fehler an. Ich habe auf der Waage gestanden. Nun werden die ambitionierten Ausdauersportler wieder sagen, dass in der Off-Seass0n durchaus ein paar Pfunde drauf dürfen.
    Das muss ich allerdings dementieren. Da meine Schilddrüse nicht so möchte wie ich, schwankt mein Gewicht sowieso immer ein wenig. Dennoch schockiert es mich jedes Mal.
    Also muss ich wieder dringend radeln oder laufen, vielleicht besser radeln und laufen.
    Und siehe da, nachdem mein Fuß nicht mehr allzu schmerzhaft war, habe ich am Samstag doch tatsächlich wieder ein klitzekleines Läufchen gewagt. Die Brooks Racer ST5 haben einen guten Dienst verrichtet und meinen Fuß gut gebettet.IMG_0318
  • Woche 4:
    Hat effektiv nicht stattgefunden, wegen eines verschleppten Infekts. Hier war erstmal Bettruhe angesagt.
    Wahrscheinlich habe ich schon faulige Stellen von der vielen Rumliegerei.
    Allerdings war diese scheinbar dringend notwendig.

Fazit: Die Übungen waren wirklich kurzweilig und haben sich zu keiner Zeit „lästig“ angefühlt.
Sie waren für mich ein perfekter Einstieg um wieder ins Training zu finden und nun über den Winter eine gute Grundlagenausdauer aufzubauen. Gerade für Einsteiger und Anfänger, oder aber Wiedereinstieiger sind die Übungen bestens geeignet.
Vielen Dank liebe Diana 🙂

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9 Gedanken zu “4 Wochen Training mit Körpergold

  1. Kenne ich – Übungen, die man nicht gewohnt ist als Läufer (oder Triathlet), die tun so richtig weh. Ich wurde heute im Büro zum Mitmachen bei 40 Minuten Yoga gezwungen, weil sonst zuwenig Teilnehmer da waren. Seitdem geht´s mir richtig schlecht – die Erkältung ist wieder stärker geworden, die Beine sind lahm, vor allem die hinteren Strecker hat´s schwer getroffen ….
    Danke für die Review.
    P.S. Gewicht pendelt sich ganz schnell wieder ein, wenn man mit dem Ausdauertraining wieder einsteigt. Und denk´ dran: Muskeln sind schwerer als Fett 😉

  2. So wie der Körper scheinbar schnell verfault, so schnell baut er sich dann auch wieder auf. Ich bin auch immer verwundert, wie fix es in beide Richtungen geht.

    Eine gute Grundlage zu schaffen ist wirklich die Basis für eine erfolgreiche Saison. Ich gehe das dann ab Dezember an. Bis dahin erst einmal aktiv regenerieren und noch einen kleinen Lauf als WK einbauen. Ich denke, es braucht dein Körper auch. Etwas Ruhe tut gut und mal etwas anderes noch mehr. Viel Spaß auch weiterhin. Auch beim Ruhig-Angehenlassen.

    1. Liebe Din, das stimmt, die letzten sportfreien Wochen (bedingt durch den Fuß) waren ganz angenehm. Ich bin gespannt wie die Aufbauphase läuft und vor allem, wie die Saison 2015 läuft. Dann so ganz ohne „hau ruck“ Aktion. Ich bin gespannt, was bei dir nächstes Jahr ansteht und hoffe doch, dass wir uns vielleicht ab und an mal über den Weg laufen. Aber bis dahin lassen wirs bis Jahresende erstmal ruhig angehen.

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