Produkttest: Brooks Racer ST5 & TomTom Multisport


Nachdem ja nun einige Zeit ins Land gezogen ist, bin ich euch noch einen Produkttest schuldig. Wie ihr wisst, habe ich das Glück Messenger of Run Happy bei Brooks zu sein. In diesem Rahmen trudelte vor ein paar Wochen nun also ein Überraschungspaket bei mir ein.
Messenger_Logo
In dem Paket tauchte der Brooks Racer ST5 auf. Ein Schuh der gemacht ist für 42,195km. Uff. Ein Marathonschuh und ich. Was will mir Brooks nun damit sagen. Bis dato eine wirklich erschreckende Zahl. Das ich mittlerweile sehr sicher bin, dass es im August nicht nur 42, sondern 52km werden, steht ja jetzt wieder auf einem anderen Blatt Papier.

IMG-20140811-WA0008
Wirklich überrascht war ich, dass der ST ein Leichtgewicht ist. Damit hatte ich nicht gerechnet. Reingeschlüpft und es fühlt sich so ein bisschen an, wie ein Sofa am Fuß 😀 Nach all meinen Neutralläufern die hart und direkt sind ein fast ungewohntes, aber schönes Gefühl. Aber sollte das wirklich mein Schuh sein?
Die ersten Läufe waren überraschend angenehm. Er macht tatsächlich richtig Spaß. Er hat eine leichte Mittelfußbrücke, worüber meine Plantarsehne wirklich dankbar ist. Wenn es mich nun also auf den Asphalt zieht, ist der ST5 nicht mehr wegzudenken. Und wenn es im Herbst dann tatsächlich mal auf asphaltierte 42,195km gehen sollte, wird er sicherlich mein Partner werden. Lediglich die Schnürsenkel werden getauscht. Sie sind ziemlich glatt und flach. Und wenn sie einmal aufgehen, dann schnürt man und schnürt und schnürt und schnürt und….. Da wäre vielleicht ein wenig Nachbesserungsbedarf. Sonst habe ich ihn wirklich lieben gelernt.

IMG_0318 Die TomTom Multisport. TomTom hat jedem Brooks Testläufer eine Multi-Sport Uhr zur Verfügung gestellt. Was wirklich toll ist. Denn in der Regel bekommt man nicht mal eben so eine Sportuhr zum Testen, die man dann auch noch sein eigen nennen darf. An dieser Stelle also noch einmal vielen Dank an Brooks und TomTom. Die Uhr ist eine spannende Geschichte. Normalerweise ziert eine Suunto Ambit2s mein Handgelenk und diese wird auch nur in Notfällen abgelegt.

Die TomTom allerdings ist reizvoll, sie erspart einem nämlich den Brustgurt.
Und mal ehrlich, wir kennen es alle. Wenn der Brustgurt rutscht. Was macht ihr dann, bleibt ihr stehen und zieht ihn wieder hoch? Zupft ihr ihn während des Laufens immer wieder zurecht?
Ich erinnere mich an den Frankfurt City Triathlon. Als ich in der Wechselzone 1 den Brustgurt zurück in den Beutel gefeuert habe.
Ich hatte schlichtweg keine Lust ihn anzuziehen. Und so hat er seinen ersten Wettkampf im Wechselbeutel verbracht.
Die TomTom ist da ganz angenehm. Ran ans Handgelenk und die Pulsmessung ist recht schnell gefunden und funktioniert genau.
Ganz im Gegenteil zum GPS Signal.
Das dauert schon manchmal ein Weilchen, oder zwei oder drei.
Abhilfe schafft es, wenn man die Uhr vor jedem Lauf an den Rechner anschließt. Was für mich aber recht umständlich ist.
Also warte ich eben einfach.

Das ist ein kleiner Makel, ein anderer ist die Akkulaufzeit.
Das sollte aber auch nicht neu sein für TomTom. Das ist der Grund, warum ich sie nur für meine kurzen Einheiten verwende.
Wenns schnell gehen muss und die Distanzen nicht lang sind. Da macht sie mir wirklich Spaß.
Auch weil im Nachgang das Anschließen an den Rechner wegfällt. Die Einheiten lassen sich nämlich bequem per Bluetooth auf mysports übertragen.
Das geht einfach und relativ schnell.
Das man die Bildschirmanzeige wechseln muss, wenn man die verschiedenen Werte sehen möchte, stört mich nicht. Da ich momentan viel nach Puls oder Zeit laufe, reicht mir eine Anzeige, die ich auch unverändert lassen kann.
Bie längeren Läufen oder Intervallen werde also weiterhin auf meine Suunto zurückgreifen.
Schwimmen und Radeln wird noch ausführlich getestet, wenn es wieder wärmer wird.
Ein wenig fehlt mir allerdings ein Modus, den ich fürs Indoor-Training verwenden kann. Für das Training auf der Rolle wäre die Uhr wirklich angenehm. Funktioniert aber leider nicht.
Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.

Advertisements

14 Antworten zu “Produkttest: Brooks Racer ST5 & TomTom Multisport

  1. Ich stand letztens vor der Wahl zwischen Garmin oder TomTom und entschied mich gegen TomTom. Glaube, 2015 hole ich mir dann doch eine TomTom, gerade wegen dem integrierten Bauchgurt. 😉 Danke für deinen Artikel, er machte meine Entscheidung leichte.

  2. Ich dachte immer, rutschende Brustgurte haben nur Männer? Ich klemm meinen unter den Sport-BH, und gut. Jetzt im Winter ist das mit der Messung am Handgelenk für mich eh ungeschickt. Im Frühling und Sommer wird die TomTom sicher reaktiviert. Für mich bietet sie nur insgesamt zu wenig Funktionen, gerade was die Navigation, aber auch die Programmierbarkeit angeht. Bin wohl zu anspruchsvoll. 😉

  3. Das mit den Schnürsenkeln kenne ich bei den Racern. Da hilft nur eine knallharte Doppelschleife.

    Warum geht eigentlich deine Multisport nicht auf der Rolle? Also du kannst doch eigentlich ganz normal den Radmodus verwenden, oder?

  4. Ich bin von der Messung am Handgelenk nicht überzeugt. Nicht wegen den Werten, sondern wegen der Flexibilität. Im Sommer, wenn man kurz tragen kann, mag das noch ok sein. Mit langem Oberteil trage ich die Uhr über den Klamotten, wodurch eine Messung des Puls nicht möglich ist.
    Gerade auf schnellen Läufe ist der Blick auf die Uhr wichtig und dann interessiert auch der Puls um Überlastung zu vermeiden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s