Ich wandre ja so gerne..-


Ok in diesem Falle eher rennen als wandern.
Laufe einen hügeligen Trail in 01:45:00, das stand im Trainingsplan.
Gesagt, getan. So wurden die Sachen gepackt und los ging es in Richtung Thüringen.
Da waren wir lange nicht mehr, die Eltern warteten und der Hund sowieso.
Vorher bei gpsies noch eine passende Strecke gesucht und so ging es mit Karte im Gepäck auf Reisen.

Mit Wegen ist das in Thüringen immer so eine Sache. Jedenfalls im Werratal. Wenn ein Weg auf einer Karte eingezeichnet ist, heißt das noch lange nicht, dass es den in dieser Form so noch gibt. Manchmal haben die sich in Luft aufgelöst. Zugewachsen heißt das Zauberwort.
Also noch kurz die ungefähre Begehbarkeit mit den „Einheimischen“ geklärt.

Wo bitte gehts nach Panama

Papa hatte allerdings immer noch seine Zweifel, dass wir wieder nach Hause finden würden, Brotkrumen hatten wir ja auch keine dabei um sie auszustreuen.
Und so schob der Herr Vater Minuten später das Moped aus der Garage.
In 30 Minuten käme er hinterher, das Gefährt müsse sowieso mal wieder bewegt werden.
Schmunzelnd liefen wir also los.
Nach 45 Minuten ein vertrautes Knattergeräusch. Ob wir eine Abkürzung genommen hätten war die Frage. Nein, wir waren einfach nur schnell 😉
Papa war sichtlich von der Rolle des Begleitfahrers angetan, als er verkündet hat, das er Vorfahren und die Streckengegebenheiten checken würde. Hupend brauste er davon.

Einen Wimpernschlag später gab es eine Nachricht vom Bruder. Er hatte sich samt Hund auf der letzten Anhöhe postiert und wartete nun zusammen mit unserem motorisierten Streckenscout auf unser Eintreffen. Nach weiteren 45 Minuten gab es nun so die nächsten Streckeninfos, serviert mit einer Flasche Wasser.

Eigentlich möchte ich gar nicht so viel dazu sagen, schaut euch am Besten einfach selbst an, wie es aussah:

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Abschließend lässt sich sagen, ein eigenes Begleitfahrzeug hat durchaus seinen Charme.
Selbst der Hund hat mitgefiebert und sich vor Freude fast überschlagen.
Wochenenden dürfen gern öfter so sein.

P.S.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Team von Thoni Mara
Sie haben mir ein nettes Outfit (wie auf den Bilder zu sehen) zusammengestellt, um mich bei meinem Spendenlauf 2015 zu unterstützen.

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10 Gedanken zu “Ich wandre ja so gerne..-

  1. Eine tolle Laufstrecke und so lustig, dass dein Papa sich als Streckenbegleitung wohl fühlte – ich kann mir das auch bei meiner Mutter gut vorstellen. Beim Andechs Trail Run hatte sie stolz im Ziel gewartet und einen Korb voller Sachen dabei gehabt, erinnert sie wohl an meine frühere Wettkampfzeit 🙂
    Und. Der. Hund. Oh. Mein. Gott. ❤
    Klingt nach einem wunderbaren Wochenende, freut mich so – auch das Outfit ist heiß und irre ich mich oder hat das am Ärmel dieselben Muster wie unser Karwendelschuh?

    1. Mutti hat zu Hause schon unsere persönliche Thüringer Klöße Finisherparty vorbereitet 😀
      Also Muster/Outfit und Schuh passen bombe 😀 Ob es das gleiche Muster ist weiß ich allerdings gar nicht so genau.

  2. Das ist aber ein ganz reizendes Lauferlebnis. So macht Laufen wirklich Spaß. Hund, Familie, Teamfahrzeug, Gelände und Natur… das Frühlingswetter darf natürlich nicht vergessen werden.

    Wünsche dir noch einige solcher Tage. Viel Spaß dabei!

  3. Herrliche Vorstellung! Und wie wäre es beim nächsten Mal mit einer Finisherparty in der Küche oder auf dem Balkon der Elke aus dem Weiher:0) Das sollten wir echt mal ausmachen…

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