Plank dich frei


So, nun seid ihr wieder mal gefragt.

Das man ab einem gewissen Sportlevel als nicht mehr normal gilt, wissen wir ja bereits.
Das ichs mit dem Stabitraining nicht so hab, wissen wir ja auch.

Dennoch habe ich (das ist der Moment, in dem ich mir selbst auf die Schulter klopfe) alle Stabieinheiten absolviert, die im Trainingsplan stehen. Ok, fast alle. Eine habe ich ausfallen lassen, oder warens doch zwei?

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Und zwar die in Ruhewoche, das scheint wirklich nichts für mich zu sein.
Man schaufelt Tonnen von Nahrung in sich hinein. Riesige ungesunde Portionen.
Ich war sogar zu faul mir Gedanken ums Essen zu machen und so habe ich brav zum Umsatz einiger Burgerketten beigetragen.
Eine neue Folge aus der Reihe: „Wie werde ich fett in 2015“ erfolgreich abgeschlossen.
Die Kalorienbilanz hat vor Schreck die Hände vors Gesicht geschlagen. Ganz bestimmt.

Der Trainingsplan läuft seit dem 01.03. und beinhaltet 2-3 Stabieinheiten pro Woche. Wie gesagt habe ich alle (fast) brav (wenn auch ab und an maulig) absolviert.
Der Tag nach der ersten Einheit war gruslig.
G-R-U-S-E-L-I-G

Seit gestern weiß ich, dass mein fettreichstes Körperteil mein linker Arm ist. Nicht Bauch, nicht Beine, nicht Po, nein, der linke Arm. Und wenn ich mir meinen linken Arm so anschaue, sieht der überhaupt gar nicht so fett aus. 30,6% Fett sagt aber der Bodyanalyzer.
Wahrscheinlich doch mehr Winkfett als gedacht.

Und genau diese Arme sind von der ersten Stabieinheit arg in Mitleidenschaft gezogen.
Plank heißt das Zauberwort. 3×30 Sekunden in denen ich gerne Sterben wollte, aber zu sehr damit beschäftigt war nicht aufs Gesicht zu fallen.
Von der seitlichen Plank ganz zu schweigen.
Einen Tag später waren die Arme so lang, dass ich meine Schuhe im Stehen hätte binden können.
Allgemein war mein Körper so müde, wie ich es lange nicht erlebt habe.
Entsprechend war der Blick, als ich beim Mittagessen im Restaurant meine Arme einfach hängen lies, rechts und links baumelten sie neben dem Stuhl.
Ein Schluck Wasser hätte wohl eleganter auf dem Stuhl gesessen als ich es getan habe.

Blicke und Kommentare von außen sind meinem Ego aber meist relativ egal.

Während man da also so planked und chrunched und tut und macht, keimt da aber der Gedanke, dass es doch noch mehr geben muss.
Ja, es muss da draußen einfach noch was geben.
Bestärkt durch erste Hilferufe, die mich erreichten, wie das bei mir den ist mit dem Stabitraining. Welche Übungen ich mache usw.
Die Lösung für mich war schnell gefunden.

YOGA.

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Ich und Yoga. Das klingt für Menschen die mich kennen wahrscheinlich so lächerlich wie es dann auch aussieht (wir erinnern uns, dass ich aus dem Aerobic Kurs geflogen bin)
Was soll ich sagen, mir egal, ich mach das jetzt trotzdem! So!

Jetzt seid ihr dran. Ich mag gern Tipps, Tricks, Kniffe. Die besten Anfängerübungen. Eure Lieblingsstabiübung.

Immer her damit!

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Veröffentlicht in 2015

25 Gedanken zu “Plank dich frei

  1. Ganz egal wie es aussieht: just do it 😉 und freue dich an den vielen Benefits, die Yoga dir gibt. Vielleicht findest du ein paar Tipps und Tricks auf meiner Seite: onehundredpercentlife.com ansonsten melde dich und ich überlege mir etwas konkretes für dich. Alles Gute! Scarlett

  2. Hallo liebe Katrin, immer wieder toll deinen Blog zu lesen. Mich hat auch vor einigen Monaten das Yoga – Fieber gepackt und ich muss einfach sagen, ein hervorragender Ausgleich zum Laufen und Radfahren. Für mich als Schreibtischtäter das Beste was ich je für Schultern, Arme und Rücken gemacht hab (ohne dass ich Gewichte stemmen muss ;-)). Was ich ganz wichtig finde ist ein gutes Yogastudio, in dem auch das Ambiente stimmt, um sich darauf einlassen zu können und du die nötige Ruhe findest. 😉 Auch wenn ich dabei oft richtig ins schwitzen komme ist Yoga für mich weniger Sport sondern eine Möglichkeit vom Alltagsstress abzuschalten und Körper und Geist zusammen bringen. Probiers einfach! …ich wünsch Dir viel Spaß dabei.

  3. Stabi ist für mich sogar wichtiger, als so manche Ausdauereinheit. Richtig ausgeführt, kann einen das auch schon an den Rand des Körperliche Zusammenbruchs führen und man wünscht sich nichts lieber als dass das wieder aufhört. Aber: Es bring einen unheimlich weiter!

    Yoga ist leider nicht meins, ich bin dafür einfach zu „hibbelig“ und kann mich nicht richtig entspannen. Aber als zusätzlich Alternative zum Training und, vor allem, zum entspannen und lockern ist es Garantiert eine gute Sache.

  4. Ich L I E B E liebe liebe Stabi und Co. Also damit könnte ich ja mein leben verbringen, neben all dem anderen Sport.

    Nicht, dass es nicht anstrengend ist. Nicht, dass meine Familie darunter leiden muss, weil ich jammere, japse und grummele, fluche und und und… ABER es bringt so viel. Heute morgen gerade erst wieder 15min auf nüchternem Magen oder besser, auf nüchterne Mitte und Arme.

    Yoga ist auch klasse als Stabi-Ausgleich und erfüllt ja gleich vielerlei Zwecke. Als ich damit anfing, war es mir ober peinlich. Wieso kann ich gar nicht sagen. Vermutlich weil ich mich auch wie der erste Mensch anstellte. Aber weißt du was, das ist sowas von egal. Das Großartige beim Yoga ist ja, dass wirklich jeder es praktizieren kann und jeder, egal wie seltsam es aussehen mag, etwas davon hat. Ob ich nun gelenkig wie eine Schlage bin oder mich kaum nach vorn beugen kann. Jeder hat etwas davon. Also nichts wie rauf auf die Matte.

  5. Yoga rockt 😀 – Stabiübungen sind zwar wichtig, aber Yoga hat noch mehr auf dem Kasten. Ich kann dir da nur folgendes empfehlen:
    – ne Matte von Lululemon holen, auf der rutscht man 0
    – nicht so viel am Anfang weinen, weil man merkt, dass man so gelenkig ist wie ein Stein
    – und schau dir 30-minütige Yoga-Übungen an, die es online gibt (umsonst) siehe mein toller Brett-Yoga-Artikel (-.-) aber die sind gut
    – 30 Minuten reichen am Anfang total
    Wichtig finde ich auch, dass man als totaler Anfänger sich doch einmal ein paar Durchläufe im Studio leistet. Warum? Weil man nur so die richtige Haltung lernt, durch Videos, Ablauf-PDFs oder verbalen Guides kommt man als Noob sehr schlecht rein, aber sehr gut in falsche Abläufe/Haltungen etc. So, Kirsche hat gesprochen 🙂 Aber bleib dran, mach ne Challenge draus und ich bin mir sicher, dass du es dann lieben wirst!

  6. ok, gebe ich halt auch noch meinen Senf dazu. Für mich wäre vielleicht Yoga auch etwas, aber ich habe es noch nie probiert und werde es wahrscheinlich auch nicht. Stabis sind dann eher mein Ding. Ich versuche, mind. 3x die Woche meine Stabi-Übungen durch zu ziehen. Wenn man sie erst einmal gemacht hat, ist man hinterher froh darüber. Allerdings gehören sie zu einem guten Leichtathletiktraining dazu.
    Schau doch mal bei mir rein – würde mich freuen!
    Danke und liebe Grüße

  7. Danke für die Blumen. Wie sagt man so schön: von nichts kommt nichts! Aber auch ich muss mich manchmal überwinden. Da hilft nur ein konkreter Plan und dann daran halten 🙂

  8. Hallo Katrin,
    Planks sind gut – obwohl mir dabei auch jedes Mal die Bauchmuskeln zum Steinerweichen zittern …. ansonsten konsequent 2 mal die Woche die Stabiübungen mit Crunches durchziehen. Hilft Dir u.a. auch dabei, noch in 20 Jahren knackig auszusehen 😉 Und unser Geheimtipp: Yoga Sonnengruß – in einem Bewegungsfluß Plank, Oberschenkel, Po 🙂

  9. Ach Katrin, da sprichst du mir mal wieder aus der Seele.
    Stabi ist einfach scheiße. Aber nichts geht über den Nutzen eines Planks in vorwärts, rückwärts oder seitlich.
    Gibts bei dir nicht auch irgendwo nen Fitnessstudio mit Kurs? Ich quäl mich mit ein paar anderen durch CX Works von Les milles. Das Gruppending hilft da total.

      1. Glücklicherweise gehts da nicht um timing oder ne choreo. Du machst halt zusammen situps, planks, bisschen kniebeugen,…
        Sonst wäre ich da auch nicht. 😉

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