30 Sekunden vs. 30 Sekunden


Mein Trainingsplan ist jetzt 4 Wochen alt. Welch besseren Grund gibt es für einen kleinen Blick zurück. Als Erstes muss ich sagen, und darauf bin ich wirklich stolz..ach was soll ich viele Worte verlieren, schaut doch einfach selbst:

Klick mich, klick mich, klick mich.

Wir haben die 700 Euro Marke geknackt. Und ich bin sehr, sehr dankbar für jeden Cent der bislang für mein Projekt zusammengekommen ist. Da die Wettkämpfe noch ausstehen und die Trainingsmonate noch reichlich sind, habe ich das Spendenziel auf 1500,– Euro gesetzt. Mit zitternden Fingern und großen Augen, versteht sich. Natürlich habe ich insgeheim darauf gehofft, aber eigentlich nie damit gerechnet. Mit ein wenig Glück, wird die 1000 Euro Grenze also geknackt. Das wäre ein Traum. Ich freue mich weiterhin über jeden Support in diese Richtung. Teilen, liken, spenden quasi 🙂 CBaDeGcVIAAT_B0 124 Kilometer stehen für den März im Kalender. 124 Kilometer die bislang sehr nass, windig und manchmal aus sonnig waren. Aber es bleibt mir noch ein Tag und auch heute steht ein Läufchen im Plan. Vielleicht also fällt die 130 Kilometermarke noch.

Morgen startet der April. Mit meiner Lieblingseinheit. HIT schimpft sie sich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie von Sadisten erfunden wurde.

HIGH INTENSITY TRAINING.

So wie es klingt, ist es auch. 30 Sekunden max vs. 30 Sekunden Erholung. Das gerne so 8x hintereinander, vielleicht auch 10x, wenn’s gut läuft.
Die ersten 30 Sekunden sind noch der Hammer. Wenn ich auf die Uhr schaue und mir denke:
„Huuuuuuui, 3:15 auf den Kilometer, ich bin eine Rakete. Eine rasende Rakete“

Denkste! Der Zahn wird dir nach 15 Sekunden gezogen. Dann brennt die Lunge und die Beine, dann musst du beißen. Die Uhr will die Sekunden einfach nicht schneller zählen, ganz egal wie sehr man darauf hofft und Stoßgebete zum Himmel schickt. Die 30 Sekunden Erholung gehen jedoch um, schnell wie ein Wimpernschlag. Bevor man sich versieht geht es in 5..4…3…2…1 schon wieder los.

Das Herzchen klopft immer noch bis zum Hals und die Atmung hat sich trotzdem noch nicht normalisiert. Wie unterschiedlich doch 30 Sekunden sein können. Das hätte ich beim studieren des Plans nie für möglich gehalten.

IMG_0783 11108945_677437545699723_6924737373340919953_n Wirklich lieben gelernt, habe ich allerdings die langen Sonntagsläufe. Quer durch den hügeligen Taunus. Schuhe an, Rucksack auf und los geht’s.
Und lang heißt in diesem Fall irgendwas zwischen 2 und 4,5 Stunden in den kommenden Wochen.
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich vor jedem Lauf aufgeregt bin. Warum weiß ich nicht. Es tanzen und toben Schmetterlinge in meinem Bauch und es ist für mich jedes Mal wieder ein Abenteuer. Sind wir also gespannt, wo die Reise hingeht.

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Veröffentlicht in 2015

12 Gedanken zu “30 Sekunden vs. 30 Sekunden

  1. Verglichen mit Tempointervallen zwischen 1-4min Länge empfinde ich die 30/30 ehrlich gesagt als easy und angenehm. Es kann immer schlimmer sein 😉
    Ich mach das 30/30 auch regelmäßig, macht mir Spaß und für mich reicht´s vom Traningseffekt her völlig aus.

  2. Hallo liebe Katrin, ich finde deine Aktion für das Kinderhospiz zu laufen richtig klasse. Jetzt im Frühling geht die Radsaison wieder los und ich werde viel mit dem Mountainbike unterwegs sein. Ich möchte dich sehr gerne bei deiner Aktion unterstützen und habe mir überlegt, für jeden gefahrenen Rad – Kilometer 10 Cent für das Hospiz zu spenden.

  3. Ich liebe es, auch wenn es mich jedes Mal wirklich herausfordert. Ich mache das auch super gern beim Laufen auf der Bahn, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Wie du schon schreibst, nach wenigen Sekunden möchte man dann aufhören. Aber es bringt so viel. Muskelkater inklusive.

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