Noch 48 Stunden


Das war das Erste was ich heute Morgen gelesen haben.
Nur noch 48 Stunden bis was.
Ah ja, Rennsteiglauf.
Da war ja was.
Aber eigentlich war ich zu müde, um mir darüber Gedanken zu machen.

Raus aus den Federn. Die Tasche stand schon gepackt im Flur.
Nicht noch einmal reinschauen. Was fehlt, fehlt!
Beeinflussen kann ich jetzt nichts mehr.
Halbmarathon.
Bei meinen diesjährigen Vorhaben nichts, was mich erschrecken sollte.
Raceday.
Endlich wieder. Das Gefühl beim Abholen der Startnummer.
Rennluft.
Die Unruhe vor dem Start.

Noch 48 Stunden.

Das Training der vergangenen Wochen lief nicht optimal, aber gut.
Ich weiß seit spätestens letztem Sonntag sicher, dass mein Körper in der Lage ist zu leisten, was ich von ihm verlange.
Das ist essentiell wichtig für mich.
Überzeugungsarbeit für mich selbst sozusagen. Ich muss wissen, dass ich diese Distanz hinter mich bringen kann.
Letzten Sonntag war das der Fall. 26km durch den Taunus. Feldberg und zurück.
Wer 26km laufen kann, kann 21km. Völlig logisch.
Der Kopf ist überzeugt und ich noch beruhigt.

Den kurzen Taperinglauf gestern habe ich gehasst.
Die Hysterie des Körpers. Das Vorwettkampfsmimimi.
Das rechte Bein hat gezwickt. Seitenstechen gabs gratis dazu. Der Gegenwind hat die Moral und die Disziplin nur so weggepustet.
Und so habe ich nach 27 Minuten meine Uhr gestoppt, habe mich umgedreht und bin lächelnd zurück nach Hause spaziert.
Alles wie immer.
Tapering mag mein Körper nicht. Noch nie.
Diese Ruhe vor dem Sturm kann er nicht gut vertragen.
Und dann zickt er eben.

Der Rennsteiglauf kann kommen.
Noch 48 Stunden.

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13 Gedanken zu “Noch 48 Stunden

  1. Na du, dann wünsch ich dir auf jeden Fall schnelle Beine für die 21,1 Kilometer und ein Dauerlächeln im Gesicht! Bei mir ist es Sonntag in einer Woche soweit. Mein erster HM, über die Distanz mache ich mir keine Gedanken, aber seit gestern kränkelt mein linkes Nasenloch… ich hoffe, dass wird noch besser bis zum 17.5. Also, ich drück dir die Daumen – machs gut!

  2. Ich wünsche Dir viel Erfolg und vor allen Dingen ganz viel Spaß! Eben, wenn Du 26k laufen kannst, dann sind 21k ein Pups dagegen 🙂
    Früher mochte ich Tapering auch nicht, aber bei allem was über die 40k bei mir hinaus geht, weiß ich die Wirkungsweise des Tapering durchaus zu schätzen… Ausserdem steigert es bei mir dann extrem die Vorfreude auf das Kommende, meine Füße dürfen dann endlich endlich wieder lange, ganz lange Laufen!

    Ich hab auch ein wenig Muffensausen, bei mir steht am Sonntag der erste Ultra für dieses Jahr an *schluck* – aber das gehört dazu… im Gegenteil, ich fände es äusserst bedenklich wenn ich es nicht hätte 😉

    Rock the Rennsteig!

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