T-3


Heute ist Mittwoch.Sprich, noch 3 Mal schlafen und dann ist es endlich wieder soweit.
R-A-C-E-D-A-Y

Einen kurzen Zwischenstand wollte ich euch da nicht vorentahlten.
Zwischenstation im Basislager Nürnberg.
Ich habe meinen Taschen in Frankfurt einmal gepackt und bewusst darauf verzichtet, hier in Nürnberg noch einmal zu kontrollieren, ob alles da ist.
Mein Umfeld scheint dagegen furchtbar nervös. Glaubt man Twitter, werden da Taschen zum 800. mal kontrolliert, die Startliste zum 1.091.228 mal überprüft.

Ich verzichte bewusst darauf.
Die Zeit zum nervös werden ist ausreichend vorhanden.
Samstag zwischen 07:00 und 10:00 Uhr.
Wenn ich das Frühstück widerwillens runterwürge. Mit den Füßen auf dem Boden trampelnd, hüpfend, springend, um meinen Körper zu überzeugen, dass dieses Brötchen in den Magen muss.
Ich Chef! Funktioniert so semi.
Zum ersten Mal geht es mit dem Bus zum Start. Ich glaube, das wird mein Moment: Panik und blanke Angst.
Point of no return! Alles wie immer!
Das wird so bleiben, bis der Startschuss fällt. Ich werde loslaufen, meinen Rythmus finden und so ins Ziel laufen.
Wie lange das dauert, weiss ich nicht. Es geht so schnell wie es geht und dauert so lange wie es dauert.

Momentante Verfassung: Tiefenentspannt. Auf Taperingläufe verzichte ich seit 2 Wochen. Es wurde ein wenig geradelt, das wars.
Reicht. Mein Kopf weiss, dass wir das können.
Bei André ist alle wie immer. Nur das er nervös ist, ist neu für mich.
Das Wohnzimmer verwandelt sich langsam aber sicher in ein Materiallager für eine Himalaya-Expedition.

 
Ich werde mich aus der Schusslinie ziehen, ihn packen lassen und davon ausgehen, dass in meiner Reisetasche und meinem Tourenrucksack alles nötige vorhanden ist.

Ein wenig Sorgen macht mir allerdings das Wetter.  Gehofft hatte ich auf 20 Grad, Sonne, Wolken und ab und an ein wenig Regen. In meiner Vorstellung bin ich in meinem geliebten Laufröckchen (ja, ja, richtig gehört) Elfengleich zur die Alpen gehüpft. So ungefähr:  

 

Aber wir machen ja Outdoorsport. Da muss man mit Wetter rechnen. Und so erzählte irgendwer was von Regen und 12 Grad. Dann hat jemand was von Schnee ab 1700 Metern erzählt.
Huch. Da hat sichs wohl ausgerockt.
Im wahrsten Sinne des Wortes.

Macht aber nichts. Also gibts eben andere Klamotten. Nämlich die:

   
 

Die zahlreichen Trainingsläufe im Regen müssen ja für was gut gewesen sein.

Losgelaufen wird allemal. Und wenn ich loslaufe, laufe ich ins Ziel. 

So viel steht fest.  

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16 Gedanken zu “T-3

  1. Wird schon werden! Die Daumen sind in jedem Fall gedrückt und ich bin auf Deinen Bericht gespannt. Du bist gut vorbereitet und hast einen eisernen Willen – so denke ich mir das, wenn ich Deine Blogeinträge lese. Also – rauf auf den Berg :).

  2. Bist Du wirklich so entspannt wie Du schreibst? Prima, dann kann ja nichts schiefgehen. Ach, das wird schön und auch ich werde Dir und André am Samstag die Daumen drücken. Außerdem würde ich brav meine Teller aufessen, damit zumindest ich sagen kann: „Ich habe alles erdenkliche getan, dass das Wetter gut wird!“ 😉

    1. 😀 Danke Bernd, wir essen einfach alle auf, dann bleibt der Regen/Schnee weg.
      Zum Thema entspannt: Ja. Ich habe das Glück bis unmittelbar davor sehr ruhig zu sein.

  3. Ich habe bei dir keine Bedenken! Nervosität gehört dazu. Dann ist man richtig unter Strom. Man MUSS angespannt sein. Das habe ich selbst wieder erlebt. Bei den „Hessischen“ letzte Woche war ich tiefenentspannt. Und was kam dabei heraus?! Ok, – ich habe mich für den Langlauf entschieden 🙂

  4. Ach, bei gutem Wetter kann doch jeder! Ich habe mich dabei ertappt, mich tief in meinem Innern darauf zu freuen, bei Kilometer 25 die ersten Schneeflocken zu sehen. Das wird eine schöne Abwechslung nach all dem Regen 😉

    Mit den Bus zum Start ist übrigens super. Es riecht nach Latschenkiefer, Banane und Adrenalin. Wenn ich mich nicht vertan habe, ist unsere Unterkunft 500 Meter vom Start entfernt … ich kann also ausschlafen. 😉

  5. Wenn des deine Ausrüstung auf dem Bild ist soll ich dir dann sagen was fehlt? Oder willst es lieber garnicht wissen?

    Spaaaaaß 🙂 Mir ist nix aufgefallen. Wünsche dir viel Spaß auf der Strecke!

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