Produkttest: Salming Trail T1


In den letzten Wochen stolperte ich immer mal wieder über die Marke Salming.
Und immer wieder gabs es positives Feedback.
Grund genug für mich, mir die Marke mal genauer anzusehen.

Und tatsächlich haben sie einen Trailschuh auf dem Markt.
Den Salming Trail T1.
Ein paar Emails später war der Deal perfekt und der T1 auf dem Weg zu mir.
Die Schweden bieten Bloggern die Möglichkeit den Schuh zu Testzwecken vergünstigt zu erwerben.

Der erste Eindruck
Der Schuh ist sehr leicht und gut verarbeitet.
Ein Neutralschuh mit 5mm Sprengung.
Genau meine Kategorie also.
Bislang hat es nur der Inov8 Race Ultra 270 dauerhaft an meinen Fuß geschafft.
Der hat eine ziemlich breite Zehenbox und somit habe ich da schon einen gewissen Gewöhnungseffekt/Verwöhnungseffekt.
Der Salming ist enger geschnitten und sitzt straffer/enger am Fuß.
Das ist vorerst noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenn man so Platzverwöhnt ist.

Der erste Lauf
Auf den ersten paar Kilometer, die ich nach dem ZUT zurücklegen wollte, entschied ich mich direkt dazu, den Salming zu testen.
Es hatte die Nacht zuvor geregnet. Optimale Bedingungen also.
Die ersten Schritte fielen direkt positiv auf.
Der Schuh sitzt eng am Fuß, nichts wackelt, schlackert, oder rutscht unangenehm. Ein gutes Gefühl am Fuß.
Die ersten Meter auf Asphalt liefen sich sehr angenehm.
Weiter ging es auf einen Waldweg, ein wenig schlammig, matschig.
Auch hier zeigt der Salming seine Vorzüge. Der Grip ist gut und auch bergab in den Kurven muss man sich bei höheren Geschwindigkeiten keine Gedanken machen, ob man da ohne Abflug rum kommt.
Wie er sich bei wirklich matschigen Wegen verhält, kann ich noch nicht sagen. Aber in der Regel ist in solchen Situationen ja immer Vorsicht bzw. erhöhte Aufmerksamkeit geboten.
Nach Waldweg kommt Schotterpiste. Jedenfalls bei mir.
Und Schotterpiste scheint der Salming nicht ganz so gern zu mögen, hier stellt er sich ab und an ein wenig an.
Auch hier mangelt es ihm nicht an Grip, das Fußgefühl ist immer noch sehr gut. Ein sehr bequemer Schuh. Aber den ein oder anderen spitzen Stein verzeiht er nur ungern.
Die Sohle stellt hier gefühlt eine sehr direkte Bekanntschaft zwischen Stein und Fuß her.
Das kann unangenehm werden. Bliebe aber abzuwarten.
Ich bin gespannt, wie er sich auf den kleinen Trails schlägt.

Let´s trail
Tag 2 mit dem Salming am Fuß.
Einmal Feldberg und zurück. Angepeilt um die 2,5 Stunden, ca. 20 Kilometer.
Wollen wir mal sehen, was der Schuh auf kleinen Taunustrails und über längere Distanzen kann.
Die erste Hälfte der Strecke ging es stetig bergan. Der Schuh sitzt gut und macht Spaß.
Keinerlei Beanstandungen.
Kommen wir zu meinem Lieblingsthema. Die kleinen Taunustrails bergab.
Die Füße sind ein wenig dicker als zu Beginn.
Und siehe da, mein Platzverwöhnter kleiner Zeh reibt plötzlich doch ein wenig da ganz links.
Aber nun gut, die Schuhe sind neu.
Sonst läuft der Schuh auch bergab gut. Sehr direkt und man hat bergab so einen sicheren Tritt.
Dennoch mag ich mich downhill noch nicht so recht mit den T1 anfreunden.
Woran es final liegt, kann ich gar nicht genau sagen.
Ich hatte immer das Gefühl die Beine nicht so ganz laufen lassen zu können.
Vermutlich liegt es daran, dass ich den Schuh zum ersten Mal laufe und die Umstellung vom Inov auf den Salming einfach recht groß ist.
In Kombination mit leicht müden Beinchen, vielleicht keine gute Voraussetzung für Vollgas.

Morningrun
Um 05:30 Uhr morgens leistet mir der Schuh meinen gerade aufgewachten Füßen wieder treue Dienste.
Die Route führt mich 7km auf Wiesen- und Feldwegen.
Hier fühle ich mich sehr wohl in diesem Schuh. Ich muss mir um nichts Gedanken machen.
Wie von selbst trabe ich vor mich hin.

Sunrise

Der T1 wird mich sicherlich noch auf vielen Touren begleiten und an unserer Downhillumgewöhnung arbeiten wir.

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3 Antworten zu “Produkttest: Salming Trail T1

  1. Danke für deinen Bericht.
    Auch ich habe von der Marke jetzt immer wieder gelesen und auch nur gutes. Wenn ich mal wieder n Schuh brauche werde ich mir die auf jeden Fall anschauen.

  2. Dann auch weiterhin mit den schicken Flitzern viel Spaß. Ich liebe meine Salming Speed heiß und innig.

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