Freeletics – Woche 4,5,6


Nun ist es doch tatsächlich passiert, dass es hier schon wieder 3 Wochen mehr als ruhig war.
Unbeabsichtigt.
Natürlich.
Es blieb einfach keine Zeit.

Ich langweile euch jetzt hier aber nicht damit, wann ich welche Übung gemacht habe und wie lange das gedauert hat.
Heute soll es mal wieder um das drumherum gehen und ich beschränke die letzten 3 Wochen auf eine kleine Zusammenfassung.
Nach den ersten 3 Wochen hatte ich nämlich einfach so gut wie alle Arten von Übungen durch.
Und ich muss euch ja nicht mit lästigen Wiederholungen langweilen.
Die Kombination der einzelnen Übungen ist eben einfach immer anders, sodass es für mich irgendwie immer noch spannend, für euch aber wohl zum gähnen langweilig ist.

Ein wenig bin ich allerdings noch immer erstaunt von mir selbst.
6 Wochen sind vergangen, 6 Wochen lang habe ich jedes Training durchgezogen, nicht ein einziges ausfallen lassen und tatsächlich so gut wie immer eine gewisse Freude an den Tag gelegt.
Das funktionierte bislang noch nie, bei keiner Sportart.
Nichtmal beim Laufen.
Vielleicht sollte ich doch Fitnessmodel werden.

Es ist immer wieder eine Herausforderung und (ehrlicherweise glaube ich, dass das der Hauptgrund ist) es ist einfach schnell vorbei. Ideal also für jemanden wie mich 🙂
Es tut einmal weh, man ist einmal richtig aus der Puste und dann hat man es auch schon geschafft.

Ehrlicherweise muss man ja sagen, der Körper der sich mittlerweile unter den Klamotten versteckt, gefällt mir immer besser. (der Erste der jetzt „zeigen“ in die Kommentare schreibt, kriegt auf die Finger 🙂 )
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, diesen Zustand für den Rest seines Lebens irgendwie einzufrieren, oder so.
Aber vermutlich wird man einfach immer dafür arbeiten müssen.

Und der Fakt der mich noch immer am meisten begeistert:
Es bringt mich beim Laufen unglaublich nach vorne.

Steigungen die ich sonst schnell gehen musste konnte ich konstant durchlaufen.
Auf einer meiner Lieblingsstrecken konnte ich 15 Minuten gutmachen.
Auf gut 13km. Ohne das es mich überdurchschnittlich ermüdet hat.
Gelaufen war ich sie zuletzt vor fast einem Jahr und war entsprechend überrascht.

All das hätte ich viel früher haben können, aber all dieses Kraft und Stabizeug fand ich (wie wir ja wissen) immer mehr als lästig.
Ich bin sehr gespannt, wo das alles noch hinführt.

Die ersten Blessuren suchten mich allerdings auch heim.
Ich hatte mir den Hüftbeuger gezerrt, der immer noch ein klein wenig meckert.
Und dann trug sich doch etwas zu, was ich nicht für Möglich gehalten hatte.
Ich wurde eines Nachts gegen 4 Uhr wach. Und war hellwach.
„Statt rumliegen könnte man auch trainieren“, dachte ich mir so.
Gedacht, getan. Mitten in der Nacht sozusagen. Zur unchristlichsten Stunde. Das ist nicht normal.
Die Frage, ob ich mir deshalb Sorgen machen sollte, habe ich mir besser nicht gestellt.

Um die Matte unterzulegen war ich allerdings zu faul.
Mitten in der Nacht die Matte auszurollen, war dann doch irgendwie zu viel verlangt.
Ich habe ja Teppich in der Wohnung.
Was soll ich sagen……wenn man auf einem Teppich aktiv ist (ja, jetzt könnt ihr lachen. Macht das ruhig. Ihr alle habt eure Erfahrungen damit, garantiert…Schämt euch 😀 )…
So rieb ich mir morgens um 04:30 Uhr das Steißbein auf, während ich mich bei den SitUps quälte.
Gemerkt habe ich es erst am Abend, als ich mich aufs Bett fallen lies und es irgendwie weh tat.

Lesson leasend würde ich sagen….Benutze immer eine Matte. Immer.

Jetzt wartet die Hell week.
Wie schön das schon klingt: Hell week.
2 Einheiten am Tag. Leben am Limit sozusagen.
Ich freu mich drauf.

Hell week

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6 Gedanken zu “Freeletics – Woche 4,5,6

  1. Na darauf habe ich gewartet. Ich finde deine Beiträge dazu echt super motivierend. Naja, ich habe mich zwar noch nicht zu noch mehr Freeletics hinreißen lassen, als ab und zu sporadisch mein Stabi- und Athletikprogramm damit etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Aber deine Erfahrungen sind schon interessant. Freut mich total, dass du das auch so beim Laufen merkst und deine Nummer mit dem Teppich überrascht mich jetzt nicht. Ich lache nicht. Na gut, ein wenig. Nein. Doch, ich kichere, ich gebe es zu…

  2. Stabi ist immer gut… für mich in der Form wie Du es machst jedoch ein Greuel 😉 Zum Glück habe ich das Schwimmen… sonst würde ich in ernsthaften Problemen stecken.
    Kondition kann man zwar nicht einfrieren – die Anzahl der Muskelstränge wird jedoch nie mehr weniger, sie werden nur wieder „dünner“ wenn man mit dem Training derselbigen aufhört. Also ein wenig Einfrieren ist durchaus drin.

    Also, Deine 15 Minuten-Verbesserung rührt auch vom vergangenen Laufjahr. Regelmäßiges Laufen und die damit verbundene Leistungsverbesserung geht langsam von statten. Ich blicke nie auf die letzten Wochen oder Monate zurück, sondern vergleiche mit der Leistung, welche vor ein Jahr zuvor Standard war.
    Natürlich greift auch das Krafttraining. Deshalb – unbedingt dran bleiben 🙂

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