Produkttest: Mizuno Lightweight Hoody Jacket


Jeder Läufer hat so seine Must-haves.
Dinge, auf die er/sie nicht verzichten kann oder möchte, während eines Laufs.
Man möchte sich darauf verlassen können, dass alles so funktioniert, wie es soll, alles ist in gewisser Weise eingespielt.
Neben Schuhen, von denen ich mittlerweile ja eine eingespielte Kombination habe, sind es bei mir Jacken.

Außer bei sehr warmen Temperaturen, habe ich immer eine Jacke dabei.
Entweder schon am Körper, oder aber im Rucksack.
Wenn andere schon in kurz/kurz unterwegs sind, habe ich gern noch ne Jacke drüber.
Woran das liegt kann ich gar nicht so genau sagen.
Die wahrscheinlichste Erklärung ist der Wind. Sobald es ein wenig windet fange ich gerne an zu frieren.
Jacken haben sich da also bewährt. Wenn der Wind abgehalten wird, fühle ich mich pudelwohl.

In den kalten Tagen ging das gut mit meinen beiden Regenjacken, durch die nichts durchgeht.
Kein Wind, kein Regen, kein nichts.
Was zu sagen bleibt: Nur weil kein Regentropfen durchgeht, heißt es nicht, dass es von innen nicht trotzdem nass wird.
Regen- und Winddichte Jacken, haben es meist nicht so mit der Atmungskativität.

Jetzt, wo die Tage wärmer werden, ist das natürlich mit den wirklichen Regenjacken so eine Sache.
Man wird von außen nicht nass, schwitzt aber so extrem, dass man im Zweifel dehydriert.

So gab das Angebot von Mizuno, mir nach den Schuhen noch eine Jacke zu Testzwecken zu schicken gerade recht.
Ein paar Tage später die Lightweight Hoody Jacket bei mir ein.
Sie entsammt der Frühjahr/Sommer Kollektion 2016.

Die Jacke besteht zu 100% aus Nylon und kann komplett in der kleinen Tasche an der Rückseite verstaut werden.
Eine ganz gute Sache, wenn man unterwegs ist und die Jacke im Rucksack verstauen muss.

Ausgestattet ist sie mit Mizuno Dynamotion Fit™.
Hierbei handelt es sich um spezielle Faserelemente für verbesserte Bewegungsfreiheit entwickelt wurden.
Die Mizuno ImpermaLite Technologie kombiniert Schutz vor Wasser und Wind mit ausgezeichneter Atmungsaktivität. So lautet die Beschreibung des Herstellers.

Etikett

In der Schulterpartie befindet sich verdeckt ein Lüftungsschlitz, sodass ein Wärmestau unterbunden wird.
Der neongelb abgesetzte Reißverschluss und ein Reflektor an Rücken und Schulter beugen dem „Übersehen werden“ vor.
Allerdings verträgt die Jacke aber noch den ein oder anderen Reflektor mehr, wenn es nach mir geht.
Gerade in der Übergangszeit von Winter zu Frühling und Herbst zu Winter ist man ja ggf. öfter in der Dämmerung unterwegs und die Jacke selbst ist in lila ja nicht so ganz auffällig.

Der Test

Das erste Gefühl nach dem Anziehen:
Vorrangig bequem, federleicht und beim laufen kaum spürbar.
Es lässt sich gut laufen, ohne das etwas verrutscht, verdreht oder sonstiges.
Die Kapuze bewegt sich während des Laufens natürlich entsprechend, was allerdings nicht stört.
Weder von der Bewegung noch von der Geräuschkulisse.

Der Wind wird gut abgehalten.
Ich habe nicht gefroren/gefröstelt, wenn der Wind mich erwischt hat.
Während des Tests haben mich tatsächlich ab und an ein paar Regentropfen erwischt.
Auch die wurden brav abgehalten.
Der Wärme unter der Jacke hält sich ebenfalls in Grenzen.
Es hat sich kein Wärmestau gebildet, sodass es nie unangenehm beim Tagen war.
Die Atmungsaktivität ist gut.
Bislang war die Jacke nach den Läufen innen immer leicht feucht, aber nie wirklich nass.

Es gibt neben den relativ kleinen Reflektoren am Rücken, fiel mir nur noch ein kleines Manko auf, mit dem sich allderings leben lässt.
Die Bündchen an den Ärmeln sind relativ eng und weniger dehnbar als erwartet.
Wenn man eine relativ große Uhr trägt (so wie ich), muss sie also immer über der Jacke getragen werden, weil man das Bündchen schlecht über die Uhr bekommt.
Trägt man die Uhr doch unter dem Ärmel, artet das schnell in Gezerre und Gezupfe aus, wenn man einen Blick darauf wagen möchte.
Gleichzeitig heißt das auch, Ärmel mal hochkrempeln bzw. ein Stück nach hinten schieben geht nur bedingt.
Bei der Mitte meines Unterarms ist Schluss, weil die Bündchen sonst einschneiden.
Das ist ein wenig schade, aber ein Fakt mit dem man entsprechend umgehen kann.

Das Fazit

Die Mizuno Lightweigt Hoody Jacket hat sich zu meinem stetigen Begleiter entwickelt.
Sie hält, was sie verspricht und scheint bis auf ein paar Kleinigkeiten wirklich ausgereift.
Windabreisend, wasserabweisend, leicht, atmungsaktiv, bequem.

*Die Jacke bekam ich von Mizuno zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.
Mir wurde ebenfalls wieder freigestellt, einen Testbericht zu verfassen.
Der Text spiegelt ausschließlich meine eigenen Eindruck und meine eigene Meinung wieder.
Ich war mit der Jacke bislang ca. 100 Kilometer unterwegs.

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5 Antworten zu “Produkttest: Mizuno Lightweight Hoody Jacket

  1. Es ist immer wieder schön, unabhängige Meinungen und Testergebnisse lesen zu können. Das Wesentliche beschrieben…ein paar Fotos und fertig ! Klasse…und weiter so…wuff ! ;o)

  2. Liest sich interessant. Frauchen sucht seit Jahren einen Ersatz für eine uralte Odlo-Jacke, kauft ab und zu eine andere …. und was sehe ich dann nach ein paar Läufen: wieder die alte rote Jacke rausgekramt 😉 Ihr geht es auch so, ein Hauch Wind und sie bibbert. Aber gibt es die wirkich nur in lila? So gar nicht unsere Farbe …

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