Tiergartenlauf Nürnberg 2016


Ideen hat man viele, manchmal muss man nur mutig genug sein, sie umzusetzen.

Ungefähr so fing es im Herbst 2014 an.
Aus einer Idee endstand etwas großartiges.

Auf vielfachen Wunsch ein Blick hinter die Kulissen des Tiergartenlaufs in Nürnberg.

Die Vorgeschichte kann man sehr kurz halten.
Im Herbst 2014 hatten Anette und ich die Idee eines Tiergartenlaufs.
Der Rest ist bekannt.
Unzählige Meetings, unzählige Stunden vor dem PC, unzählige Slides, unzählige Mails und Telefonate.
Unzählige Sorgen und Ungewissheiten.

Niemand von uns hatte Erfahrung mit der Organistation von Läufen.
Aber gelaufen sind wir selbst schon viele. Sehr viele.
Also waren wir uns sehr schnell einig darüber, was wir wollen und was nicht.
Alles war schnell definiert und wir konnten mir der Umsetzung beginnen.
Aus unserem Organisationsduo hatte sich mittlerweile ein Quintett entwickelt, allesamt Fachleute auf ihrem Gebiet.
So hatte Dieter Kühnlein (seines Zeichens Verwaltungsleiter des Tiergartens) den besten Überblick über Strecke, Tiere, gefährliche Stellen usw.
Jan Glößinger und Werner Kaminski vom LAC Quelle Fürth sind Organisationsprofis und stellten uns alle Infos und jede freie Hand zur Verfügung, die sie aufbringen konnten.
Eine bessere Truppe hätten wir nicht erwischen können.

So zogen 18 lange Monate ins Land, die nicht immer leicht waren.
Vieles musste entschieden werden, alles war für uns neu.
Manche Entscheidungen wurden gefällt, ohne zu wissen, wie sie ankommen werden und ob es gute oder schlechte Entscheidungen waren.
Neben einem Vollzeitjob und dem eigenen Training fiel das alles nicht immer leicht.
Zeit zum Durchatmen gab es wenig. Dennoch haben wir den Spaß an der Sache nie verloren und die Zusammenarbeit lief immer Reibungslos.

Mit unseren Sponsoren hatten wir furchtbar Glück.
Sie waren schnell gefunden und standen uns von Beginn an zur Seite.
Vielen Dank dafür an exito GmbH & Co. KG, den Verkehrsverbund Nürnberg, Jako-O, die UDI Beratungsgesellschaft & media4nature.
Ohne euch hätte das Projekt nicht realisiert werden können.
Denn was wir sehr schnell wussten war: all das kostet eine große Stange Geld, die wir ohne Sponsoren nicht hätten aufbringen können. Niemals. Wir hätten die Pläne wieder einpacken können, bevor wir richtig angefangen haben.

Die Wochen sind nur so verflogen. Es wurde immer gewerkelt und geplant. So gut wie jeden Tag.
Schneller als gedacht kam der 01.06.2016 und für uns somit die heisse Phase.
Für mich hies das: Raus aus dem Büro, ab in Richtung Nürnberg.
Material bei den Sponsoren abholen, weiter in die Stadt um wichtige Dinge zu besorgen, wie Klebeband, wasserfeste Marker, Umschläge für die Wertsachen. Man glaubt nicht, was man so alles braucht.
Parallel Mails beantworten.
Zu diesem Zeitpunkt zwischen 30-50 am Tag.

Aber weil auch bei uns nicht alles glatt geht, hatten wir auch mit so manchen Dingen zu kämpfen.
Zu diesem Zeitpunkt waren beispielsweise unsere Shirts noch verschollen.
Eine Woche lang haben wir sie gesucht. Mit Hochdruck. Bei jeder neuen Email hat man gebetet, dass dort jetzt steht, dass sie da sind. Aber Pustekuchen.
Letztenendes sind sie aufgetaucht. 5 Stunden vor Startnummernausgabe am 02.06.2016.
Und sie haben unseren gesamten Zeitplan über den Haufen geworfen.
Statt Startbeutel packen gab es nun Shirts zu sortieren.
Die Anspannung war bei allen spürbar.
4 Stunden vor Startnummernausgabe fing ich dann an Starterbeutel zu packen.
850 Stück.
Im Regelfall 5-6 Handgriffe pro Tüte.
Als um 15:00 Uhr die erste Welle Läufer kam um die Unterlagen abzuholen, hatte ich vielleicht 40% der Tüten gepackt.
Und ehrlicherweise hab ich uns untergehen sehen. Mit wütenden Läufern, weil keine Starterbeutel mehr da sind, oder Nummern fehlen.
Aber es stellte sich wiedereinmal heraus, dass Anette und ich ein super Team sind.
Sie verteilte Nummern im Akkord, ich packte Tüten. Eine nach der anderen. Ich saß im Büro bei UDI auf dem Boden und habe Dinge in Beutel geschaufelt, während um mich herum der normale Arbeitsalltag weiterging.
Nebenbei gab es auch an diesem Tag die selbe Menge an Mails die beantwortet werden wollte.
Um 18:00 Uhr waren alle Tüten gepackt und bereits 240 Läufer hatten ihre Unterlagen abgeholt.
Der Aktivitätsträcker zeigte 329%
Es tat alles weh. Ausnahmslos alles.
Sämtliche Kartons waren in diverse Autos verteilt um sie in den Tiergarten zu bringen. Für uns hieß es gegen 20:00 Uhr also Feierabend.

Zu Hause sollte sich alles auf Essen und Couch beschränken.
Tatsächlich war es aber so, dass ich die letzte Mail um 02:39 Uhr beantwortet hatte und morgens gegen 05:00 Uhr piepte das Handy fröhlich weiter vor sich hin.

Schlaf wird eh überbewertet und es war nun auch der 03.06.2016 und das hieß RACEDAY.

Und was soll ich sagen: Außer „Heilige Scheisse“ fällt mir nichts ein.
(mir ist wohl bewusst, dass man das nicht sagen darf.)
Das Frühstück wollte einfach nicht schmecken.
Die letzten Handgriffe wurden erledigt.
Was für mich hieß 50 Orga- und Helferbändchen zu basteln, damit man uns erkennt.
Plötzlich war es schon kurz vor 12:00 und Jochen von exito wartete auf mich.
Startunterlagen vorbeibringen, allen Hallo sagen, gemeinsam Mittagessen.
Wirklich Ruhe hatte ich dabei nicht, denn auch hier vibrierte das Telefon unaufhörlich vor sich hin.
Dennoch war dieses Mittagessen eine Willkommene Abwechslung und es ist schön zu sehen, was aus so manchen Begegnungen entstehen kann.
Jochen (auch wenn er das noch nicht weiß) entwickelte sich während des Laufs selbst so ein wenig zu meinem Ruhepol.

Um 13:15 Uhr hies es für mich dann Abflug zum Tiergarten.
Aufbau der Startunterlagenausgabe im Naturkundehaus.
Und plötzlich trudelte ein Helfer nach dem anderen ein.
Alle Posten waren besetzt, jeder wurde mit einem Band und einem Shirt ausgestattet und jeder tat irgendetwas.
Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Alles lief Hand in Hand. Die Stimmung war großartig. Alle lächelten und hatten Spaß.
Man hatte den Eindruck jeder is froh ein Teil des Teams zu sein.
Ich konnte alle bekannten Gesichter persönlich begrüßen, ein kurzes Schwätzchen halten.
Es lief wie am Schnürchen, aber auch zu diesem Zeitpunkt habe ich ehrlicherweise noch auf die Katastrophe gewartet und war darauf eingestellt, dass sie uns gleich ereilt.
Alle Helfer waren eingewiesen.
Jeder kümmerte sich um seinen Posten. Und ich wusste, dass ich mir keine Sorgen machen muss, weil wir ein eingespieltes, erfahrenes Team hatten.

Bevor ich mich versehen hatte, war es 18:25 und somit 5 Minuten vor dem ersten Startschuss.
Die Aufregung stieg und ich sag euch eins. So wirklich habe ich nicht realisiert, dass ich plötzlixh mit den Sponsoren und dem 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg vor Unmengen von Menschen stand.
Einen Wimpernschlag später fiel der erste Startschuss für die Kids.
Mir schlug das Herz bis zum Hals.

Foto. Jochen Hauser
Foto. Jochen Hauser

Ich habe Stoßgebete zum Himmel geschickt, dass niemand fällt und sich verletzt.
Aber es ging alles gut.
Und keine 5 Minuten später fand ich mich in einer riesigen Menge kleiner Menschen und hing Medaillen um den Hals glücklicher Kids.
Besonders freute mich, dass ich einem unserer gehandicapten Kids die Medaille umhängen durfte.
Owen lief mit seiner Mutter über die Ziellinie und bildete den schönsten Abschluss, den man sich für den Kinderlauf hätte vorstellen können.
So viel Freude in einem Kindergesicht hab ich noch nie gesehen.
Es war unglaublich.

Kurze Zeit später fiel der Startschuss zu den Hauptläufen.
Die Anspannung stieg und ich habe weiterhin Stoßgebete gen Himmel geschickt.
Und dann waren alle unterwegs. 500 Läufer liefen in unseren Shirts direkt an mir vorbei.
Realisiert hab ich das alles nicht. Das löst Emotionen aus, die man nicht verarbeiten kann.
Jedenfalls nicht so schnell.

Foto: Jochen Hauser
Foto: Jochen Hauser

Mit einem Schlag fiel all die Anspannung der vergangenen 18 Monate ab.
Es machte wahnsinnigen Spass. Dieter fuhr mit dem Rad vor dem führenden Läufer und auch er hatte offensichtlich sehr viel Spass daran, seinen Tiergarten so zu erleben.
Im Feld liefen Eisbären, Krokodile, Kühe und Füchse. Es war unglaublich, aber es gab tatsächlich verkleidete Läufer, die in Tierkostümen ihre Runden drehten.
Kurze Zeit später waren unsere Sieger auch schon im Ziel und meine Anspannung entgültig weg.
Ich konnte meine bekannten Gesichter kurz vor dem Ziel empfangen und abklatschen und freute mich für jeden einzelnen der 701 Finisher.

Es war und ist unbeschreiblich. Und fast schon ein bisschen schnell vorbei.
Auch heute. Wo ein Lob nach dem anderen eintrudelt.

Fazit:
18 Monate lang haben wir neben unserem Job, unserem Training, unserem Privatleben geackert wie die Irren.
All unser Herzblut ist in dieses Projekt geflossen. Vieles kam zu kurz. 18 Monate lang. Jahrestage wurden vergessen und Hochzeitstage nicht gefeiert.
Und dann kommt der Tag viel schneller als dir lieb ist.
Man hat panische Angst vor diesem Tag. Das Herz schlägt einem bis zum Hals. Die meiste Zeit macht man sich Sorgen und versucht gleichzeitig die Sorgen der anderen irgendwie zu nehmen.
Man hat Angst davor das irgendetwas fehlt.
Zu wenig Shirts, zu wenig Medaillen, zu wenig Getränke, zu wenig Helfer.
Es verletzt sich jemand schwer oder schlimmeres.
Was macht das Wetter, verlaufen sie sich auch alle nicht.
Man macht sich Sorgen. Unaufhörlich.
Man spielt die Katastrophen diverse Male durch und legt sich die Kommunikation für alle möglichen Dinge zurecht.
Dann fällt der erste Startschuss und danach der Zweite.
Und du siehst 700 Menschen in (meistens) deinen Shirts an dir vorbeirennen, mir strahlenden Gesichtern. Du siehst Menschen klatschen und jubeln. Du stehst da und registrierst, dass all das passiert, weil du und dein Team herausragende Arbeit geleistet habt.
Du spürst den Klos im Hals und blinzelst das erste Tränchen weg.
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl.
Man kann nicht in Worte fassen, was es mit einem macht, wenn man all diese Menschen sieht.
Wenn man all die Nachrichten und Posts liest, die danach auftauchen.
Man kann es nicht in Worte fassen und ich kann auch heute noch nicht wirklich begreifen, was wir da auf die Beine gestellt haben und was da gestern passiert ist.
Ich war noch nie so glücklich und stolz, aber gleichzeit so stehend KO wie an gestern Abend.
Gefühlt brauch ich jetzt 1 Woche Urlaub.
Mein Körper tat mir noch nie so weh. Und wenn man Ultra läuft, weiss man was weh tun heissen kann.

Ob es eine Fortsetzung 2017 geben wird, entscheiden wir final bei unserem nächsten Meeting.
Aber es schaut nicht so schlecht aus 😉

An dieser Stelle sei nochmal gesagt:
Ohne unsere Helfer wäre das nicht möglich gewesen.
Es waren mehr als 60 Menschen daran beteiligt, dass gestern so ein Event daraus wurde.
Alle haben angepackt, wo sie nur konnten. Mit einem Lächeln auf den Lippen.
Und all das tun sie in ihrer Freizeit und den Lohn den sie dafür geerntet haben ist das Lachen der Läufer.
Das ist schön zu wissen.
Wir als Orgateam sind sehr stolz und sehr glücklich darüber solche Menschen in unserem Team zu haben.
Wir können nur tausend Mal DANKE sagen.
Ihr habt das Event möglich gemacht und zu dem gemacht was es ist.
Unvergesslich für alle! Vielen Dank dafür.

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Veröffentlicht in 2016

22 Gedanken zu “Tiergartenlauf Nürnberg 2016

  1. Ihr habt einen super tollen Lauf auf die Beine gestellt, der (für uns Läufer) so reibungslos wie kaum ein anderer funktionierte, der einen riesen Spaß gemacht hat und den wir auf jeden Fall wieder mit machen werden, wenn es 2017 eine #2 gibt.

    Das Team war immer freundlich und nett, wir haben uns zu jedem Zeitpunkt gut aufgehoben gefühlt, besonders bei unseren Sonderwünschen 😉

    Ich wüsste auch nichts, was verbessert werden müsste: die Strecke ist anspruchsvoll aber sehr gut machbar, die T-Shirts und Medaillen einfach nur der Hammer!! Die Ausgabe lief reibungslos und auch die Streckenposten bleiben mehr als positiv in Erinnerung.

    Ich bin immer noch total geflasht!

    Danke für diesen tollen Lauf!

    Johannes

  2. Hey Katrin, jetzt erst einmal TIEF durchatmen. Es ist alles grandios gelaufen. Danke für diese Einblicke! Beim nächsten Lauf 2017 steht der Termin zum Mittagessen im Business Tower am „Race Day“ wieder im Kalender, ok? So, und jetzt sehen wir uns in 2 Wochen in Grainau und schmunzeln nochmal über den Tiergartenlauf. Dann stehen 60 harte Kilometer rund um Deutschlands höchsten Berg für dich auf dem Programm. Auch den bisher härtesten Lauf deines Lebens wirst du überstehen. Es wird ein Wahnsinns-Gefühl, ganz sicher. Genieß dein Wochenende. Jochen und die exito Gipfelstürmer 🙂

  3. Ich weiß ich wiederhole mich hier, aber mir hats gefallen. Gerade wenn man den Tiergarten kennt ist so ein lauf etwas besonderes. Auch die Organisation fand ich prima, nix klemmt, keine blöden Orte oder unklaren Wege. Gute Kommunikation im Vorfeld und eng am Läuferbedürfniss.

    Das Shirt ist cool und eine Medaille (und noch so eine schöne) runden das ganze ab. Die Strecke anspruchsvoll (hätte sie aber auch gerne andersrum gelaufen). Was will man mehr.

    Das auf die Beine zu stellen ist eine respektable Leistung. Das ist auch eine Art Ultra, kann ich mir gut vorstellen.

    Also wenn es eine Neuauflage gibt, reservier mir eine Nummer. Der #twitterlauftreff war begeistert und ich im übrigen auch. Das war einer dieser kleinen magischen Momente in denen plötzlich alles passt und auch alte dicke Verletzte Männer wieder laufen können :-)… Kann mir keinen besseren Zeitpunkt dafür vorstellen.

    1. Hallo Daniel, andersherum ging der Streckenverlauf leider nicht, weil Ihr da kurz nach dem Start an den Engpass mit dem Felsdurchbruch gekommen wärt – das war uns zu risikoreich, wenn das Feld noch eng beisammen ist.
      Gruß Iwan im Namen seines Frauchens

      1. Da sieht mans mal wie unbedacht man da als Läufer ran geht. So ist das natürlich absolut logisch. Danke für die Aufklärung 🙂

  4. Du sprichst uns aus der Seele – wobei Du ja noch das Glück hattest, beim Start / Ziel unten zu sein … Frauchen pendelte da zwischen Startnummernausgabe, Materialaufbewahrung und Zielbereich hin und her, Medaillen runterbringen, letzte Starter (die im Stau standen) 2 Minuten vor Startschuss noch mit Startunterlagen versorgen, Tombola aufbauen 🙂 Wir können es noch gar nicht glauben, dass nun erstmal alles vorbei ist … aber „nachdem Lauf 2016 ist vor dem Lauf 2017“ 🙂
    Und ES HAT SPASS GEMACHT!!!! Die vielen positiven Resonanzen und dass alle gut durchgekommen sind, macht Frauchen unbändig froh und stolz. DANKE für die tolle Zeit mit Dir
    Iwan (Bär von der Co-Veranstalterin Anette, die – bis die Shirts endlich eintrafen – mit den Nerven am Ende war und die Fingernägel nur noch ca. 2 mm lang ;.))

  5. Hey Katrin, ich kann es nur noch einmal sagen. Jeder Einzelne von euch hat diesen wunderschönen Lauf möglich gemacht und mindestens ein Lächeln auf die Lippen von allen 701 Finshern gezaubert. Ich grinse immer noch 🙂
    Vielen Dank an alle Beteiligten und bis zum nächsten Jahr … hoffentlich 😉

  6. Die harte Arbeit, der Verzicht und all die Sorgen scheinen sich aber wirklich gelohnt zu haben. Ihr habt einen tollen Job gemacht und das mal eben so ganz nebenbei. 700 freudige Läufer sind mit Sicherheit nur schwer zu toppen. Ihr habt meinen absoluten Respekt und falls ihr es wieder wagt, alles Gute dabei. Ihr macht es sicher großartig.

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