Produkttest: Misfit Ray Activitytracker


Activity Tracker sind ja immer so eine Sache.
Wie soll er aussehen?
Was soll er können?
Darf man sehen, dass es ein Tracker ist?
Behält man das lieber für sich?
Wozu brauche ich ihn eigentlich? Was möchte ich damit anfangen?

Vor ein paar Wochen trudelte eine Mail in meinem Postfach ein, die mir einen Schwimm-Tracker vorstellte.
Und zwar den Misfit Shine 2.
Meine Antwort darauf war schnell verfasst. Lieben Dank, aber dafür schwimme ich im Moment zu wenig, oder eher gesagt gar nicht.
Ein paar Mails und ein wenig Zeit später lag dann allerdings der Misfit Ray auf meinem Schreibtisch.
Ein kleiner, sehr edler Kerl, den man auf den ersten Blick gar nicht als Tracker erkennt.

Was kann der kleine Kerl also.
Zunächst kann er alles das, was alle anderen auch können.
Aktivität messen, Schlaf überwachen, Distanz anzeigen, verbrauchte Kalorien anzeigen.
Aber er kann noch ein wenig mehr. Er zeigt dir an, wen du eine Nachricht, oder einen Anruf bekommst.
Und das macht er ganz ohne Display.
Der kleine Kerl hat nämlich eine LED Leuchte, die blinkt, sobald etwas passiert:
Gleichzeitig vibriert er auch noch.
Das tut sie auch, wenn man die Einstellung vorgenommen hat, dass einen der kleine Kerl erinnern soll, wenn man sich zu lange nicht bewegt.

Die Einstellung erfolgt komplett über die Misfit App.
Denn eine weitere Besonderheit ist, dass der Tracker nicht aufgeladen werden, oder mit dem PC synchronisiert werden muss.
Im Lieferumfang enthalten, sind 3 kleine Batterien, die lt. Hersteller 6 Monate halten sollen.
In den 2 Wochen Testdauer, hat sich der Ladestand (den man in der App einsehen kann) nicht einen Millimeter bewegt.

Das Einlegen der Batterien ist sehr einfach. Zum Einrichten wird das Armband dann per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden.
In den 2 Wochen Testdauer hat das immer hervorragend funktioniert und es gab nie Probleme.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Misfit Ray zu tragen.
Am Handgelenk mit verschiedenen Armbänder (Sportband, oder Lederband) oder als Halskette.
Sieht somit eher aus wie ein modisches Accessoire.
Auf den ersten Blick ist er als Tracker nicht zu erkennen.

Die Auswertung erfolgt, wie bereits erwähnt, komplett über die App.
Wenn man seinen Fortschritt/seine tägliche Aktivität, seine Schlafqualität oder ähnliches einsehen will, muss man immer sein Smartphone nutzen.

Die App ist verständlich aufgebaut und lässt sich intuitiv bedienen.
Unterteilt in Aktivität und Schlaf. Veranschaulicht an einem Punktesystem bei den Aktivitäten und als Stunden-/Minutenangaben beim Schlaf.
Die Einstellungen sind einfach vorzunehmen. Alarme einfach einzustellen.
Ein ganz witziges Gadget ist, dass die App anzeigt, wie viel Prozent der Kalifornischen Küste man schon erlaufen hat, oder den Mond umrundet.

Fazit:
Der Misfit Ray ist ein Aktivitätstracker, der tut, was ein Aktivitätstracker eben tun soll 🙂
Er ist äußerst schlicht und unauffällig.
Er trägt sich sehr angenehm und schmückt den Arm.
Die Aktivitätsaufzeichnung stimmte immer ziemlich mit meinen anderen Trackern überein.
Der Vibrationsalarm funktionierte immer zuverlässig, genau wie die Synchronisation mit der App auch.
Die App ist übersichtlich gestaltet, intuitiv und einfach zu verstehen.

Allerdings ist das ein wenig der Knackpunkt.
Egal was man wissen will, man muss immer die App befragen und vorher entsprechend synchronisieren.
Wenn man damit kein Problem hat und am Abend einfach wissen möchte, was man Über den Tag verteilt so gemacht hat, oder am Morgen, wie man geschlafen hat, ist man mit dem Misfit Ray gut beraten.
Die Batterielaufzeit ist mit den angegebenen 6 Monaten sehr gut.
Optisch macht er einiges her und fällt auch nicht auf, wenn man mal im Businesslook (o.ä) unterwegs ist.
Das Entfallen des Aufladens ist sicherlich ein Vorteil des kleinen Kerls.

Was bleibt zu sagen:
Hübscher Tracker mit sehr guter Leistung.
Kommt für mich auf Dauer aber durch das nicht vorhandene Display nicht in Frage.

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Veröffentlicht in Test

Ein Gedanke zu “Produkttest: Misfit Ray Activitytracker

  1. Ein wirklich interessanter Beitrag! Hatte ich schon drauf gewartet, nachdem du den kleinen Tracker mal gezeigt hattest. Ich finde vor allem das Design wirklich sehr gut. Leider wäre mir das fehlende Display auch ein Dorn im Auge, wenn ich regelmäßig einen Tracker tragen würde. Ich bin da nicht ganz konsequent. Mal trage ich einen Tag und Nacht und dann wieder lange nicht. Meist habe ich einen um, wenn ich extrem lange Arbeitszeiten habe und mich selten vom Stuhl erhebe. Da hilft es auch, wenn ein Tracker hin und wieder freundlich vibrierend darauf hinweist, dass man schon wieder viel zu lange sitzt.

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