Doppelt gemoppelt hält besser!


Irgendwie ist es ruhig hier geworden, in der letzten Zeit.
Die Beiträge die ich in diesem Jahr geschrieben habe, lassen sich an einer Hand abzählen.
Ich habe doch ein wenig nachgedacht, warum das so ist. Ob ich vielleicht einfach weniger zu sagen habe, oder weniger schreiben will. Oder ob ich den Blog vielleicht doch einstampfen sollte. Oder, oder, oder.
Aber letztlich muss es vielleicht einfach Phasen geben, in denen es ruhiger ist.
Also alles gut so, wie es ist.
Die letzten Wochen standen ganz im Zeichen der Feuerwehrläufe. Jetzt fragt ihr euch sicher, wo ich auf einmal mit dem ganzen Kram herkomme. Die Erklärung ist relativ einfach. Ich war früher in der Jugendfeuerwehr aktiv und habe dort den ein oder anderen Wettkampf bestritten.
Heute fehlt mir die Zeit um selbst aktiv im Dienst zu sein. Und ehrlicherweise reicht ein hauptberuflicher Feuerwehrmann in der Familie ja auch. Dennoch habe ich den Spaß an der Sache wiederendeckt und durch den Feuerwehrsportverein eben die entsprechenden Möglichkeiten bekommen, das ganze aus sportlicher Sicht wieder aktiv aufzunehmen.

 

Nach dem Feuerwehrlauf in Roda Ende Juli, den wir relativ erfolgreich mit Treppchenplatz abschlossen, stand am Samstag vergangene Woche nun der Polizei- und Feuerwehrlauf in Frankfurt an. Teil 2 der Laufserie sozusagen. Die Austragung des Ganzen stand bis kurz vorher noch auf der Kippe. Sparten-/Nischenläufe sind eben relativ wenig frequentiert und so ist es auch für Durchschnittsläufer wie unsereins möglich, aufs Treppchen zu laufen. So funktioniert das eben.
Die Erleichterung, dass der Lauf standfinden konnte, war dann aber doch sehr groß.
Wir reihten uns am Ende des Feldes ein. Standardprogramm bei Läufen mit Zusatzgewicht. Ich hatte mich allerdings für leichte Kleidung entschieden. Schließlich stand am Abend noch ein weiterer Lauf auf dem Programm.

 

Der Lauf befindet sich am Stadtrand Frankfurts und ist somit eher grün und erstaunlicherweise ziemlich wellig.
Soviel wusste ich noch aus dem letzten Jahr. Aber irgendwie waren mit Kilometer 3 bis Kilometer 7 komplett entfallen. An das Stück konnte ich mich tatsächlich irgendwie nicht erinnern.

Strava

Nach ein wenig rechts und links und hoch und runter, war für mich relativ entspannt geschafft, was für die beiden Jungs doch recht anstrengend war.
Zieleinlauf und dann ging es in Richtung Siegerehrung. Und plötzlich fand ich mich auf dem Treppchen wieder mit einem Pokal in der Hand auf dem die Worte Feuerwehr Hessenmeisterin -Volkslauf- standen.
Ich hoffe im kommenden Jahr ist die Konkurrenz größer und es kostet mich ordentlich Anstrengung den Titel wahlweise zu verteidigen, oder den Pokal meiner Nachfolgerin zu überreichen.

Kaum war der eine Lauf geschafft und die Familie um 2 Pokale und 10kg Nudeln reicher, ging es auch schon zu Lauf Nummer 2 an diesem Tag.

Stadtlauf Bruchköbel


Und das sollte das Highlight werden an diesem Tag. Obwohl…irgendwie war er ja von Highlights geprägt.
Der Start für den Stadtlauf war um 17:00 Uhr und man muss sagen. Unsere Truppe erweckte schon eine Menge Aufsehen.

Holger hatte monatelang alles vorbereitet und mit Hilfe der Feuerwehr Bruchköbel Spenden aquiriert, einen Trailer gedreht, Fotos gemacht.
Wir waren auf dem Sommerrauschen -Festival und haben so gut und so oft es ging versucht Werbung dafür zu machen, dass wir dort laufen werden. Und zwar für den guten Zweck. Für LaLeLu e.V. einem gemeinnützigen Verein, der Familien und Kinder (mit lebensverkürzender Diagnose) unterstützt und betreut.
Holger’s Herzensprojekt, für großartige Menschen, die viel leisten.

Und so standen wir 18 da, wartend auf den Startschuss. Frank und Fabian waren sogar extra aus dem fernen Frankenlad angereist um mitzulaufen.
Unter tosendem Applaus ging es für uns auf die 5km Runde.

Und ich muss sagen, es war schon eine große Herausforderung die Truppe zusammenzuhalten. Schließlich wollten wir zusammen loslaufen und zusammen ankommen.
Das gelang uns auch. Und unter nicht weniger tosendem Applaus kamen wir 50 Minuten und 5km später wieder im Ziel an.
Der ein oder andere mag jetzt vielleicht sagen, dass das ja ganz schön langsam ist. Da kann ich euch aber erzählen, dass 18kg Zusatzgewicht bei einer Temperatur unter den Klamotten zwischen 40 & 50 Grad eben nicht zu unterschätzen sind. Sicher hätten manche auch schneller gekonnt, aber wir sind ein Team und da bestimmt der letzte der Gruppe das Tempo. So ist das und das war total gut so.
Das hatten wir auch in den Vorbereitungsläufen schon so gemacht.

 

 

Es war ein tolles Erlebnis in einer riesigen Gruppe zu laufen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis/die Höhe der Spendensumme.
In ein paar Wochen wartet dann der 10h Lauf auf uns. Mal schauen wie das so wird. Ich bin schliesslich noch nie 10h im Kreis gerannt 🙂

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Veröffentlicht in WK

2 Gedanken zu “Doppelt gemoppelt hält besser!

  1. Ich kann mich nur wiederholen, was ihr geleistet habt ist einfach phänomenal. Und das auch noch nach einem 10-km-Lauf am Morgen!

    Die Unlust am Schreiben denke ich, ist aber normal. Wenn man solche Programme hat, fehlt einem oft die Lust oder auch die Muse sich noch an den Computer zu setzen und das Ganze nieder zu schreiben. Dann gibt es Zeiten, dann fliesen die Worte und Zeilen von alleine. Mir geht es auch oft so. Viele Grüße

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